Vier Studentinnen gewinnen an den STI Design ...

Vier Studentinnen gewinnen an den STI Design Awards 2016

An einem feierlichen Event während der Fachpack in Nürnberg hat die STI - Gustav Stabernack GmbH mit Sitz in D-Lauterbach und Schweizer Verkaufsbüro in Basel die Sieger ihres STI Design Awards 2016 gekürt.

Die STI Group schreibt den Wettbewerb im zweijährigen Turnus an ausgewählten Design-Hochschulen aus, um sich mit Nachwuchsdesignern zu vernetzen und diesen die Chance zu geben, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen. Neben der STI Group selbst fungierten in diesem Jahr auch Unilever und Coty als Briefinggeber. 48 Studierende der Münster School of Design (Fachhochschule Münster), der Kunsthochschule Kassel und der Óbuda University in Budapest haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Die Auswahl der Sieger erfolgte durch eine Jury aus Forschung, Markenartikelindustrie und Handel.

 

Den Preis in Gold gewann Stephanie Poole, Produktdesign-Studentin an der Kunsthochschule Kassel. Mit chicen Produktproben will sie den Absatz der Lipton-Heissgetränke im Einzelhandel steigern. Dafür entwickelte sie eine Displayeinheit, mit der sich Probierpäckchen in verschiedenen Warengruppen und Shopbereichen im Handel platzieren lassen. Das Probierpäckchen im Design einer frischen Zitronenscheibe mit Rezeptidee auf der Innenseite dient nach Zubereitung des Getränks als Dekoration am Glasrand.

 

Der Preis in Silber ging an Alina Koschlakow, Produktdesign-Studentin der Münster School of Design. Koschlakow entwickelte eine Versandverpackung für Superfoods. Die Produkte selbst werden in Primärverpackungen mit liebevollem Design, Ausgiessfunktion und integrierten Messbechern präsentiert. Jeweils vier Primärverpackungen bilden ein Set, dessen Versandverpackung sich dank des Innendrucks nach dem Öffnen in eine Rezeptsammelkarte mit integrierter Einkaufsliste verwandelt.

 

Anthea Kemper, Produktdesign-Studentin der Münster School of Design, errang den Preis in Bronze mit einer Brillen-Verpackung. Aussen dezent gestaltet entfaltet sich der Clou der Verpackung erst beim Öffnen des Deckels: Die Brille wird angehoben und schwebt dem Konsumenten entgegen. Damit schafft die Verpackung eine Bühne zur Produktinszenierung im besonderen Stil. Verschiedene Designs präsentieren das Produkt in der jeweils passenden Umgebung – Sonnenbrillen am Strand, Lesebrillen in der Bibliothek, Sportbrillen auf der Tartanbahn.

 

Ein Sonderpreis wurde an Christin Kruse, Produktdesign-Studentin im vierten Semester an der Münster School of Design verliehen. Die von ihr entwickelte Versandverpackung für Krawatten «Super Tie» entführt den Kunden in eine andere Welt und sorgt dafür, dass schon das Öffnen Spass macht. Den Empfänger begrüsst ein Innendruck mit der Aufforderung: „Rette den Modestil dieser Welt.“ Farbenfrohe Cartoons erklären Schritt für Schritt den Weg zum perfekt gebundenen Schlips. Nach Gebrauch lässt sich die Krawatte mit einem Krawattenhalter auf den Hemdenbügel hängen.

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