Steigendes Interesse an Biokunststoffen

Steigendes Interesse an Biokunststoffen

Das Thema Biokunststoffe findet zurzeit viel Beachtung - allerdings auf niedrigem Ausgangsniveau, meldet die deutsche IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. in einer Stellungnahme anlässlich der K 2007. Danach sind in Deutschland nur 0,1 Prozent der Kunststoffverpackungen aus Bioplastics, jedoch werden in diesem Bereich zweistellige Wachstumsraten verzeichnet. Die Beratungsfirma Redilo GmbH, Baar ZG, veranstaltet am 15. und 16. November in Hergiswil NW ein Seminar zum Thema Bioplastics aus Schweizer Sicht.

Nach Meinung der IK erweitern Biokunststoffe das Rohstoffangebot, bieten interessante Eigenschaftsprofile und eröffnen neue Geschäftsfelder. Seit mehr als 10 Jahren sind daher Hersteller von Verpackungen aus Biokunststoffen bei der IK in einem eigenen Arbeitskreis vertreten.??Biokunststoffe sieht die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen als eine zukunftsorientierte Option neben den herkömmlichen Kunststoffen auf fossiler Basis.

"Schon heute finden sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Bioplastics", betont Jörg Söhngen, Vorsitzender des IK Arbeitskreises Bioplastics. So werden beispielsweise Bio-Obst und Bio-Gemüse in wasserdampfdurchlässigen Folien und Schalen aus Biokunststoffen verpackt. Oder der Biokunststoff wird dort genutzt, wo die Abbaubarkeit des Produktes erforderlich ist. Ein Beispiel sind abbaubare Müllbeutel für organische Abfälle, die gemeinsam mit dem Inhalt kompostiert werden können.??Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen unterstützt dabei all jene Aktivitäten zur Förderung von Biokunststoffen, die nicht auf eine Diskriminierung traditioneller Kunststoffe, beziehungsweise daraus hergestellter Verpackungen, abzielen. Zur K 2007 hat die IK daher eine aktuelle Stellungnahme zum Thema vorbereitet. Ausführliche Informationen sind darüber hinaus in einem dreisprachigen IK -Positionspapier zu Bioplastics zu finden.

http://www.redilo.ch

http://www.kunststoffverpackungen.de

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