Ökobilanzstudie: Holzpalette deutlich besser ...

Ökobilanzstudie: Holzpalette deutlich besser als Kunststoffpalette

Holzpackmittel sind CO2-neutral, schadstofffrei, stabil, leicht reparabel und problemlos wiederverwend- beziehungsweise wieder verwertbar, sagt der Geschäftsführer des, deutschen Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. in Bonn Siegfried von Lauvenberg anlässlich der Vorstellung einer Ökobilanzstudie zum Packmittel Holz. Eine einzige Fichte kann im Laufe von rund 100 Jahren bis zu 1,8 Tonnen des klimaschädlichen CO2 im Holz binden. "Packmittel aus Holz sorgen also für eine Absenkung des Kohlendioxidanteils in der Atmosphäre." Ein beispielhafter Vergleich einer Europalette aus Holz mit einer Kunststoffpalette mit 17 Kilogramm Gewicht zeigt: Die Unterschiede bei der CO2-Bilanz sind gross: Die Europalette weist eine CO2-Bilanz von Minus 27,5 kg auf, das heisst, durch die CO2-Reduktion entsteht eine positive Umweltwirkung. Dieser Wert ergibt sich aus der gespeicherten CO2-Menge im Holz, der Holzernte, dem Transport des Holzes zur Palettenfabrik, der Produktion inklusive der Verwendung von Nägeln und Klammern und dem Transport der Palette zum Verwender. "Eine Kunststoffpalette hingegen setzt inklusive Herstellung des Rohmaterials und der Verarbeitung sowie des Transports zum Verwender auf einer mit dem Transportweg der Holzpalette identischen Strecke ein Plus von fast 45 Kilogramm Kohlendioxid frei", erklärt von Lauvenberg. "Rechnet man die CO2-Bilanz einer Europalette hoch, wird der Unterschied noch deutlicher. Beim Einsatz von 1.000 Europaletten verbessert der Verwender seine Bilanz um 27,5 Tonnen.

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