Markenartikler wollen nachhaltige Verpackunge...

Markenartikler wollen nachhaltige Verpackungen – Studie von Smithers Pira und Pro Carton

Für Markenartikler hat die Nachhaltigkeit von Verpackungen eine hohe Bedeutung.

Das zeigte eine Untersuchung, die das Marktforschungsinstituts Smithers Pira im Auftrag der europäischen Branchenorganisation Pro Carton unter führenden Markeninhabern und Händlern aus den fünf wichtigsten europäischen Märkten durchführte. Laut der Befragung gelten Faltschachteln als nachhaltigste Verpackungsform. Doch deutlich wurde auch, dass es nach wie vor Unklarheiten beim komplexen Thema Kreislaufwirtschaft gibt und darüber, was Verpackungen nachhaltig macht.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

Die Studie hat gezeigt, dass 96 % der Interviewten der Ansicht waren, nachhaltige Verpackung sei wichtig für ihr Geschäft, etwas über die Hälfte (52 %) sagten, sie sei entweder „sehr wichtig” oder sogar „entscheidend”.

Die wichtigsten Kriterien, damit eine Verpackung als „nachhaltig“ gilt, sind (a) dass sie recycelbar ist (29,2 %), (b) dass sie aus erneuerbaren und reichlich vorhandenen Materialien besteht (19,6 %), (c) dass nur möglichst leichtes Material verwendet wird (15,5 %), (d) dass sie einen geringen ökologischen Fussabdruck hat (8,2 %) und (e) dass sie biologisch abbaubar oder kompostierbar ist (5,1 %).

Die Befragten erwarten, dass der Multichannel-Handel in den kommenden fünf Jahren stärkster Wachstumstreiber für Faltschachteln sein wird. Diese wurden nicht nur als „vielseitigste“, sondern auch als „nachhaltigste“ Form der Primärverpackung für komplexere Vertriebskanäle angesehen.

Dass die Markeninhaber Faltschachteln zum „nachhaltigsten“ Verpackungsformat erklärten, beruhte auf ihrer einzigartigen Verbindung von wesentlichen Eigenschaften im Umweltbereich: Sie stammen aus Ressourcen nachwachsender (und FSC-zertifizierter) Wälder. Sie werden im großen Stil gesammelt und vielfach recycelt. Sie enthalten oft einen hohen Anteil recycelten Materials. Sie sind leicht, bieten guten Produktschutz und geringe (Transport-)Kosten. Letztendlich sind sie biologisch abbaubar. Auch wenn

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