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Limmatdruck/Zeiler: Euroschwäche belastet - Firma reagiert mit Arbeitszeitverlängerung und Effizienzsteigerung

Die Limmatdruck/Zeiler AG reagiert auf den schwachen Euro. Die Faltschachtelproduzentin, die zur deutschen Verpackungsgruppe RLC Packaging gehört, verlängert die Arbeitszeit für die Belegschaft in Spreitenbach von 40 auf 45 Stunden. Auch wird die Zahlung des 13. Monatsgehaltes vom weiteren Geschäftsverlauf in diesem Jahr abhängig gemacht. Dies berichtet die Limmattaler Zeitung. Eine dritte Massnahme ist die Streichung bezahlter Pausen. Die Mitarbeitenden haben dem Bericht zufolge den Massnahmen in einer Befragung zugestimmt. Die Firma begründet die Massnahmen damit, dass sie als Folge der Wechselkursfreigabe an Wettbewerbsfähigkeit eingebüsst hat. Die Massnahmen sind bis Ende 2015 befristet. Sie sollen die Effizienz erhöhen. Laut Bericht ist eine Effizienzsteigerung um 10 Prozent nötig, um 2015 ein positives Geschäftsergebnis zu erreichen.

Limmatdruck/Zeiler hat neben dem Standort in Spreitenbach einen zweiten Standort in Köniz. Die Firma hatte 2013 angekündigt, die beiden Standorte zu fokussieren, den in Spreitenbach auf Süsswaren und Pharmaverpackungen und den in Köniz auf Verpackungen für Genussmittel, Bonbons und Kaugummis. Im Zuge der Fokussierung wurde auch ein Stellenabbau angekündigt, der im vergangenen Jahr erfolgte. Ende 2013 hatte die Firma 336 Mitarbeitende, die aktuelle Zahl wird mit 302 angegeben.

( www.packaktuell.ch/news/unternehmen/2013/11/21/rlc-packaging-group-schweizer-standorte-in-spreitenbach-und-koeniz-werden-weiter-fokussiert-und-die-kapazitaeten-angepasst---abbau-von-je-20-stellen-an-beiden-standorten-geplant.aspx).

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