Herma: Wie Chemie-Fässer rückverfolgbar gemac...
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Wie Chemie-Fässer rückverfolgbar gemacht werden

Die Weichen für die Rückverfolgbarkeit von Packmitteln für Chemikalien sind gestellt – mit der noch unverbindlichen Normenempfehlung VPA 9 des Verbandes der Chemischen Industrie VCI. Sie unterstützt die Digitalisierung in der chemischen Industrie. Als Marktpartner für industrielle Packmittellösungen, gehört Duttenhöfer mit Sitz in D-Hassloch laut eigenen Angaben zu den ersten Unternehmen der Branche, die mit einer Etikettier-Systemlösung von Herma die Rückverfolgbarkeit für bestimmte Kunden umsetzen. Momentan konzentriert sich Duttenhöfer mit dieser Lösung auf Fässer aus Feinblech in der Standardgrösse 216,5 Liter. Die Etikettierlösung stammt von Herma mit Hauptsitz in D-Filderstadt.

Die Rückverfolgbarkeit basiert auf einem QR-Code, der per Etikett auf dem Deckelfass aufgebracht wird. Er enthält eine fortlaufende Serialnummer, Informationen zum Gebinde-Hersteller und eine Packmittel-Nummer, die der Verwender vergibt. Damit lässt sich jedes einzelne Fass identifizieren und entlang der Lieferketten und Transportwege lokalisieren. Gleichfalls hilft der Code dem Verwender im Moment des Abfüllens sicherzustellen, dass tatsächlich eine für das Füllgut geeignete Verpackung eingesetzt wird. Entscheidend ist die hohe Zuverlässigkeit der Kennzeichnungstechnik. So muss das Etikett mit dem QR-Code eventuelle Heissabfüllungen unbeschadet überstehen. Vor allem aber müssen Etikett, Kleber und die verwendeten Druckfarben seewasserfest sein laut British Standard BS5609 (Sektion 2 und 3). Durch die Erfahrung aus der langjährigen Zusammenarbeit mit der BASF und das umfassende Know-how aus der eigenen Haftmaterialproduktion konnte Herma für diese Anforderungen eine passende Systemlösung entwickeln. Sie besteht aus dem Druck & Etikettiersystem PA4 sowie den passenden Etiketten.

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