Weissblechverpackungen aus privatem Endverbra...

Weissblechverpackungen aus privatem Endverbrauch in Deutschland zu 91,4 Prozent stofflich recycelt

Weissblech aus privatem Endverbrauch wurde 2020 in Deutschland zu 91,4 Prozent stofflich wiederverwertet.

Auch die Recyclingrate für den Gesamtverbrauch von Weissblech liegt seit 2006 stabil um 90 Prozent. Diese Werte ermittelte die deutsche Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (gvm) in ihrer jüngst veröffentlichten jährlichen Recycling-Bilanz für Verpackungen.

2020 war insgesamt ein aussergewöhnliches Jahr – geprägt durch den Beginn der Corona-Krise. So stieg der Verbrauch von Lebensmitteldosen coronabedingt laut gvm-Bericht um 9 Prozent an, da die Haushalte verstärkt Vorräte angelegt haben. Der Verbrauch von chemisch-technischen Verpackungen verzeichnete gar ein Plus von 16 Prozent, da der Do-it-yourself Markt im Berichtszeitraum florierte. Die Berechnung der Recyclingrate wurde von der gvm zum Berichtsjahr 2020 in Übereinstimmung mit dem EU-Durchführungsbeschluss EU 2019/665 modifiziert.

„Weissblech zeigt sich damit erneut als nachhaltiges Verpackungsmaterial in einem geschlossenen, gut funktionierenden Materialkreislauf. Es kann immer und immer wieder ohne Verlust seiner inhärenten Eigenschaften wiederverwertet werden“, so Dr. Peter Biele, CEO der Thyssenkrupp Rasselstein GmbH mit Sitz in D-Andernach. „Eine Weissblechdose, ein Nockendrehverschluss oder ein Kronenkorken kann nach Gebrauch zu einem neuen, hochwertigen Stahlprodukt recycelt werden.“

Thyssenkrupp Rasselstein trägt selbst dazu bei, den Materialkreislauf effektiv zu schliessen, indem das Unternehmen durch eigene Rückführungssysteme – die DWR - Deutsche Gesellschaft für Weissblechrecycling mbH für den privaten und die Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH für den gewerblich/industriellen Sektor – den Wertstoffkreislauf von Verpackungsstahl in Deutschland sichert.

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