Semadeni ist seit Juni klimaneutral

Semadeni ist seit Juni klimaneutral

Die Kunststoffverarbeiterin Semadeni AG mit Sitz in Ostermundigen ist seit Juni klimaneutral.

Eine Klimaschutzstrategie soll die Treibhausgasemissionen reduzieren, nicht vermeidbare Emissionen werden in Gold Standard zertifizierten Projekten ausgeglichen. Damit will das Unternehmen seine Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften wahrnehmen. «Der Klimawandel ist ein grosses Umweltproblem und er bedroht unsere Existenzgrundlagen.» gibt sich Patrick Semadeni, CEO der Semadeni Plastics Group besorgt. Und weiter: «Wir müssen rasch und entschlossen handeln.» Dies hat die Semadeni AG getan und ist seit Juni klimaneutral.

Zusammen mit Climate Partner aus Zürich wurde der CO2 Fussabdruck ermittelt und eine Klimaschutzstrategie entwickelt. Diese zielt darauf ab, die Emissionen zu reduzieren, beispielsweise durch vermehrten Einsatz von Rezyklat, dem Einsatz von Mehrwegsystemen, aber auch durch Massnahmen wie der ausschliesslichen Beschaffung von energieeffizienten Maschinen und Anlagen.

Nicht vermeidbare Emissionen werden durch Projekte ausgeglichen, welche nach dem Gold Standard Verified Emission Reduction zertifiziert sind. Ein Teil des Ausgleichs erfolgt über das Projekt Plastic Bank: In Haiti, Indonesien, Brasilien und auf den Philippinen sammeln lokale Bewohner Plastikmüll. An Sammelstellen können sie diesen gegen Geld, Lebensmittel, Trinkwasser, oder sogar Schulgebühren eintauschen. Das Projekt sorgt dafür, dass weniger Plastik ins Meer gelangt. Stattdessen wird es recycelt und zu sogenanntem Social Plastic verarbeitet, welches als Rohmaterial für neue Produkte dient, zum Beispiel für Verpackungen.

Die Semadeni Plastics Group beschäftigt über 150 Mitarbeitende in verschiedenen Ländern und erzielte letztes Jahr einen Umsatz von 47 Millionen Schweizer Franken. Das Unternehmen stellt Kunststoffprodukte für Labor, Medizin, Chemie sowie Verpackungen her.

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