Sehr hoher Auftragseingang bei Bucher Emhart ...

Sehr hoher Auftragseingang bei Bucher Emhart Glass

Der Hersteller von Maschinen für die Behälterglasproduktion Bucher Emhart Glass, eine Division der Bucher Industries AG mit Sitz in Niederweningen, erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 einen Nettoumsatz von 284 Mio.

Franken (Vorjahr: 285 Mio. Franken). Dies entspricht einem minimalen Rückgang von 0,2 Prozent. Der Auftragseingang stieg um 76,2 Prozent von 223 Mio. Franken im Vorjahreszeitraum auf 392 Mio. Franken in 2021.

Laut Bucher Emhart Glass stieg der Bedarf an Glasbehältern dank der Lockerung der Einschränkungen in der Gastrono­mie und bei Grossveranstaltungen wieder stark an. Kunden gaben Projekte frei und investierten in die Modernisierung und den Ausbau ihres Maschinenparks sowie in komplett neue Anlagen. Der Auftragseingang der Division stieg gegenüber dem sehr tiefen Vorjahr um weit mehr als die Hälfte und erreicht fast das hohe Niveau von 2019. Vor allem die Bestellungen für Glas­formungs­maschinen nahmen stark zu. Die Erholung beim Umsatz erfolgte mit Verzögerung, per Ende des dritten Quartals war das Niveau der Vorjahresperiode aber wieder erreicht. Dies schaffte die Division trotz weiterhin bestehender Herausforderungen in Lieferkette und Logistik sowie der behördlichen Covid-19-Einschränkungen in Malaysia.

Aussichten 2021

Der Konzern erwartet, dass die wirtschaftliche Dynamik im weiteren Verlauf des Jahres anhalten wird. Jedoch dürften sich die Schwierigkeiten bei der Beschaffung und der Logistik verschärfen. Damit einhergehend werden die Material- und Transportkosten weiter steigen, was grösstenteils durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden kann. Die zunehmende Knappheit an qualifizierten Arbeitskräften wird zudem die Erhöhung der Kapazitäten erschwe­ren.

Bucher Emhart Glass erwartet, dass die Nachfrage weiter ansteigen und die Auslastung in der Produktion wie schon im vierten Quartal des Vorjahrs gut sein wird. Insgesamt rechnet die Division für das Gesamtjahr entsprechend mit einem Umsatz in der Grössenordnung von 2020. Die Betriebsgewinnmarge dürfte dank einer weiterhin tiefen Kostenbasis sowie des Produktemix deutlich höher liegen.

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