Schweizerische Exportrisikoversicherung mit B...

Schweizerische Exportrisikoversicherung mit Betriebsgewinn im Geschäftsjahr 2021

Die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV mit Sitz in Zürich verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 einen hohen Zuwachs des Neuexposures bei den Grundsätzlichen Versicherungszusagen (GV) um 122 Prozent auf 2,714 Mrd.

CHF. Jedoch haben die neu ausgestellten Versicherungspolicen mit einer Abnahme um 25 Prozent auf 1,933 Mrd. CHF merklich abgenommen. Hier existiert ein gewisser Corona-Rückstau. In Bezug auf die Geschäftstätigkeit der beobachtete die SERV, dass die Situation weder besorgniserregend noch euphorisch ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Covid-19-Krise im Jahr 2022 weiterentwickelt und wie sich die globale Wirtschaftsentwicklung auf die Geschäftstätigkeit der SERV auswirken. Im Vergleich zum Vorjahr wies die SERV 2021 ein Unternehmensergebnis von 88,1 Mio. CHF  aus. Einen massgeblichen Beitrag haben die verdienten Prämien von 79,4 Mio. CHF und der negative Schadenaufwand (Ertrag) von 5,9 Mio. CHF geleistet.

Der Aussenhandel ist für die Schweiz zentral. Warenexporte machen mehr als 40 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus. Doch nicht nur multinationale Konzerne, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen agieren in einem immer dynamischeren und herausfordernderen globalen Umfeld: Politische Unsicherheiten, Chinas wirtschaftlicher Aufstieg, die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft, der rasant wachsende Einsatz digitaler Technologien und gestörte Lieferketten durch Krisen wie die Covid-19-Pandemie bedrohen das Schweizer Erfolgsmodell. Finanzierung und Risikoabsicherung sind wichtige Wettbewerbsfaktoren im Aussenhandel und staatliche Exportkreditversicherungen (ECAs) wie die SERV spielen eine bedeutsame Rolle bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen.

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