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Leonhard Kurz übernimmt Veredelungsmaschinen-Bereich von Steinemann

Der Beschichtungshersteller Leonhard Kurz mit Sitz in D-Fürth hat die Druckveredelungssparte des Maschinenbauunternehmens Steinemann Technology AG mit Sitz in St.

Gallen übernommen. Die Sparte soll künftig unter dem Kurz-Dach als eigenständige Tochter geführt werden. Kurz will den Standort in St. Gallen halten und ausbauen; Produkte werden weiterhin unter der Marke Steinemann vertrieben und ergänzen die Kurz-Produktfamilie Digital Metal. Das Steinemann-Angebot an Veredelungsmaschinen soll komplett fortgeführt und um arrondierende Leistungen ergänzt werden. Das derzeitige Angebot umfasst das vollflächige Lackiersystem Colibri mit Walzenwerk für UV-Lack sowie das digitale Inkjet-Lackiersystem dmax für Spot- und Relieflackierung, erweiterbar um das Modul dfoil zur digitalen Metallisierung.

Kurz hat bereits zwei Maschinenkonzepte für digitale Metalleffekte im Angebot, die DM-Jetliner-Reihe für in den Druckprozess integrierte Veredelung und den DM-Luxliner für unabhängige Offline-Metallisierung vor oder nach dem Farbdruck. Mit den Steinemann-Lösungen erweitert das Unternehmen sein Portfolio um Offline-Systeme, die Bögen im B1- und B2-Format schnell und effizient veredeln. Die dmax-Maschine mit dfoil-Modul ermöglicht darüber hinaus die Lackierung und Metallisierung der Bögen in einem Durchgang.

Mit seinem verstärkten Engagement im Bereich digitaler Veredelungsmaschinen möchte Kurz laut eigenen Angaben dem Druckmarkt neue Impulse geben. „Veredelung ist eine starke Antwort auf sinkende Druckaufträge. Wir ziehen mit allen Herstellern von Veredelungssystemen an einem Strang, um den Stellenwert des Gedruckten hervorzuheben", erläutert Stéphane Royère, Leiter der Business Area Industrial bei Kurz.

Die Leonhard Kurz Stiftung + Co. KG mit Hauptsitz in D-Fürth ist mit der Kurz Prägefolien AG in Wallisellen in der Schweiz vertreten.

www.steinemann.com

www.kurz-graphics.com

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