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Kurz-Gruppe mit weiterem Maschinenpartner: Veredlungsmaschine DM-Liner für Metalleffekte im Digitaldruck wird jetzt von Kama gebaut

Der Maschinenbauer Kama in D-Dresden wird künftig die Veredelungsmaschine DM-Liner der Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG, D-Fürth, bauen. Die Kurz-Gruppe, Anbieterin von Heisspräge- und Beschichtungstechnologie, beauftragt mit Kama eine weiteren Maschinenpartner mit der Produktion des DM-Liners, der hochglänzende oder holografische Digital-Metal-Folie verarbeitet. Kurz ist in der Schweiz mit der Kurz Prägefolien AG in Wallisellen vertreten.

Laut Markus Hoffmann, Geschäftsleitungsmitglied bei Kurz, ist Kama Experte für Veredelungsmaschinen mit umfangreichem Know-how im Digital Finishing. Damit sei das Unternehmen für die Umsetzung der Digital-Metal-Technologie von Kurz hervorragend geeignet. Kama soll einen Teil der georderten DM-Liner bauen und den weltweiten Maschinenservice übernehmen.

Metall-Optik ab Losgrösse eins

Der DM-Liner ist die von Kurz entwickelte Maschine zur Verarbeitung von hochglänzender oder holografischer Digital-Metal-Folie. Papierbögen werden mit Flüssig- oder Trockentoner partiell bedruckt, danach werden die vorgedruckten Stellen im DM-Liner mit Digital-Metal-Folie beschichtet. Im letzten Schritt können die Bögen im Digital- oder Offsetdruck überdruckt werden, sodass verschiedenste bunte Metallfarben entstehen. Da der Toner-Vordruck digital gesteuert wird, können Personalisierungen, Nummerierungen und individualisierte Gestaltungselemente realisiert werden. Die Digital-Metal-Veredelung lässt sich in beliebiger Auflage ab Stückzahl eins realisieren.

 

Das aktuelle Serienmodell des DM-Liners appliziert fünf bis 30 Meter Digital-Metal-Folie pro Minute und ist für Papiergrammaturen von 90 bis 350 Gramm pro Quadratmeter geeignet. Die verarbeitbaren Formate reichen von DIN A4 bis zum sekundären Rohformat A3. Kurz plant, gemeinsam mit Kama ein weiteres Modell für die Verarbeitung von Bögen im SRA2-Format zu entwickeln.

 

Kurz bietet die Digital-Metal-Veredelung als Komplettpaket an, bestehend aus Digital-Metal-Folie, DM-Liner und webbasierter Software, über welche der Folienbestand verwaltet und die verbrauchte Folie abgerechnet wird. Nach dem "Pay-per-Stamp"-Prinzip wird nur die tatsächlich eingesetzte Folie in Rechnung gestellt.

 

Der DM-Liner wird bei einem Kama-Open-House in Dresden vom 11. bis 14. November sowie bei der DSCOOP-Konferenz in Washington vom fünften bis siebten März 2015 präsentiert. Auf diesen Veranstaltungen erläutern Kurz und Kama gemeinsam die Veredelung mit Digital-Metal und die Funktion und Leistung des DM-Liners.

 

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