KOF: Industriefirmen investieren, um Kapazitä...

KOF: Industriefirmen investieren, um Kapazitäten zu steigern

Die Investitionserwartungen der Schweizer Unternehmen sind für dieses Jahr zuversichtlich.

Gemäss den Ergebnissen der halbjährlichen KOF Investitionsumfrage der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich beabsichtigen die Unternehmen, 2022 ihre Anlageinvestitionen um nominal 3,4 Prozent zu erhöhen. Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe dienen diese Investitionen der Erweiterung und der Ausweitung der technischen Produktionskapazitäten. Im Vergleich zu früheren Umfragen sind dies eher zaghafte Investitionspläne, die in erster Linie von den Investitionserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe getragen werden.

Die geplanten Investitionsausgaben sollen vermehrt in Neu- und Umbauten von Betriebs- und Geschäftsgebäuden fliessen. 30,6 Prozent der Teilnehmenden beabsichtigen, ihre Bauinvestitionen in diesem Jahr zu erhöhen (gegenüber 27,6 Prozent im letzten Jahr). Auch der Anteil derjenigen Unternehmen, die dieses Jahr in Ausrüstungen und Maschinen investieren wollen, ist per saldo gestiegen. Allerdings planen insgesamt weniger Unternehmen, Investitionen in Forschung und Entwicklung zu tätigen. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sowohl die erwartete Nachfrage als auch die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen die Investitionserwartungen für dieses Jahr anregen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bedeutung der Nachfrage als Einflussfaktor per saldo von 31,4 Punkten auf 52,8 Punkte gestiegen.

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