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Jungheinrich mit sehr gutem ersten Halbjahr 2021

Die Jungheinrich AG mit Hauptsitz in Hamburg blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2021.

Der Auftragseingang hat sich aufgrund der sehr guten Marktentwicklung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv entwickelt und erreichte 2,42 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,81 Mrd. Euro). Haupttreiber des gestiegenen Umsatzes mit 1,99 Mrd. Euro (Vj.: 1,80 Mrd. Euro) war das Neugeschäft mit höheren Produktionsvolumina bei Fahrzeugen sowie guten Zuwächsen bei den Automatiksystemen. Mit einem Ebit von 169 Mio. Euro (Vj.: 95 Mio. Euro), einem EBT von 165 Mio. Euro (Vj.: 82 Mio. Euro) sowie einem Ergebnis nach Steuern von 121 Mio. Euro (Vj.: 60 Mio. Euro) lagen die Ergebnisgrössen spürbar über dem Vorjahr.

Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge ist im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum besonders stark gewachsen, da alle Regionen einen sehr deutlichen Nachfrageanstieg verzeichnen konnten. In Europa stiegen die Bestellungen im Berichtszeitraum, vorrangig getrieben durch die Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, sehr deutlich an. Insbesondere der starken Nachfrage in Europa folgend, stieg der stückzahlbezogene Auftragseingang, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschliesslich der für Mietgeräte enthält, im ersten Halbjahr 2021 um 51 Prozent auf 81,3 Tsd. Fahrzeuge (Vj.: 53,9 Tsd. Fahrzeuge).

Positiver Ausblick

Aufgrund des sehr starken Auftragseinganges im ersten Quartal 2021 und einer auch für den weiteren Jahresverlauf erwarteten hohen Nachfrage nach Flurförderzeugen und Automatiksystemen hat der Vorstand die am 26. März 2021 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2021 mit einer am 22. April 2021 veröffentlichten Ad-hoc-Meldung erhöht. Die Erwartung hat sich seitdem nicht verändert. Die Zahlen für das zweite Quartal 2021 reflektieren die erwartete, weiterhin gute Nachfrage. Der Vorstand bestätigt daher die im April erhöhte Prognose, wobei für den Auftragseingang nach aktueller Einschätzung das obere Ende der Bandbreite von 4,2 Mrd. Euro bis 4,5 Mrd. Euro (2020: 3,8 Mrd. Euro) leicht überschritten werden könnte. Der Konzernumsatz dürfte sich aufgrund der grossen Herausforderungen in der Lieferkette innerhalb einer Bandbreite von 4,0 Mrd. Euro bis 4,2 Mrd. Euro (2020: 3,8 Mrd. Euro) bewegen. Das Ebit wird 2021 nach aktueller Einschätzung zwischen 300 Mio. Euro und 350 Mio. Euro (2020: 218 Mio. Euro) liegen.

Das Unternehmen ist mit der Jungheinrich AG in Hirschthal in der Schweiz vertreten.

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