Interroll verzeichnet Umsatzrückgang aber ste...

Interroll verzeichnet Umsatzrückgang aber steigert Ergebnis

Die Interroll Group mit Sitz in Sant'Antonino TI, weltweit tätiger Anbieter von Materialflusslösungen, verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatzrückgang von -10,6 % (-4,8 % in Lokalwährungen) auf 233,2 Millionen CHF.

Neben den Auswirkungen der Coronakrise hatte das Erstarken des Schweizer Frankens auf den Umsatz einen deutlich spürbaren Einfluss. Beim Auftragseingang wurde ein Rückgang um -11,9% auf 263,4 Mio. CHF verzeichnet (Vorjahr: 299,0 Mio. CHF). In Lokalwährung fiel der Rückgang mit -6,1% deutlich moderater aus. Interroll gelang es, trotz rückläufigem Umsatz und Auftragseingang den Ebit erneut überproportional zu steigern. Dieser erhöhte sich um 3,5% auf 32,3 Mio. CHF (Vorperiode: 31,2 Mio. CHF).

Der konsolidierte Umsatz in der Produktgruppe Rollers betrug 52,5 Millionen CHF und lag damit um -10,6% unter dem des Vorjahreszeitraums von 58,7 Millionen CHF. Die Region Amerika verzeichnete einen Bestellzuwachs von 3,1% für die Produktgruppe "Rollers". In den Regionen Emea (-6,6%) und Asien-Pazifik (-19,3%) waren Lockdown-Situationen im ersten Quartal spürbar. Insgesamt verzeichnete die Produktgruppe "Rollers" trotz der Corona-Pandemie nur einen moderaten Rückgang des Auftragseingangs um -5,9% auf 53,5 Mio. CHF (Vorjahresperiode: 56,9 Mio. CHF).

Der konsolidierte Umsatz der Produktgruppe Drives belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf 79,1 Mio. CHF und lag damit um -12,3% unter dem des Vorjahreszeitraums (90,1 Mio. CHF).

Die Produktgruppe Conveyors & Sorters verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 einen konsolidierten Umsatz von 80,9 Mio. CHF, der um -3,5% unter dem des Vorjahreszeitraums (83,9 Mio. CHF) lag. Trotz zahlreicher Projektverschiebungen lag der konsolidierte Auftragseingang mit 112,3 Mio. CHF nur um -12,4% unter dem Niveau der Vorjahresperiode (128,3 Mio. CHF).

Ende des ersten Halbjahres 2020 erzielte Interroll mit der Produktgruppe Pallet Handling einen konsolidierten Umsatz von 20,6 Mio. CHF, was - auch aufgrund fehlender Grossprojekte - einem Rückgang von -26,6% gegenüber Vorjahr (28,1 Mio. CHF) entspricht. Der konsolidierte Auftragseingang sank um -24,9% von 20,2 Mio. CHF (Vorjahr: 26,9 Mio. CHF). Während der Coronakrise wurden wichtige Projekte im Lagerbereich in Bezug auf Pallet Handling verschoben, aber nicht storniert.

Am Ende des ersten Halbjahres beträgt der Anteil der Regionen am Gesamtumsatz in Emea 60%, in Amerika 27% und im asiatisch-pazifischen Raum 13%.

Ausblick

Da Interroll im ersten Halbjahr nur Projektverschiebungen aber keine Projektstornierungen zu verzeichnen hatte und in einzelnen Bereichen Marktanteile gewinnen konnte, was vor allem auf die Lieferperformance und innovative Lösungen zurückzuführen ist, bleibt das Unternehmen für den Rest des Jahres vorsichtig optimistisch. Dank der laut eigenen Angaben starken Marktposition, innovativen Produkten und dynamisch wachsenden Endmärkten (E-Commerce und Kurier-Express-Paket (KEP), Lebensmittel und Getränke sowie Lagerhaltung und Distribution) sieht Interroll auch langfristig ein bedeutendes Wachstumspotenzial.

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