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Heidelberg mit hohem Auftragsbestand im dritten Quartal

Die Auftragslage hat sich für die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Sitz in D-Heidelberg im 3.

Quartal (1. Oktober – 31. Dezember 2021) des Geschäftsjahres 2021/2022 weiter erholt. Dies und die anhaltend positiven Effekte aus der Transformation des Konzerns führten zu einer deutlichen operativen Verbesserung des Ergebnisses. So stieg der Auftragseingang im 3. Quartal um 16 % auf 643 Mio. Euro. Nach neun Monaten lag er mit 1.888 Mio. Euro um 33 % über dem Vorjahr. Der Auftragsbestand stieg zum Ende des Quartals mit 951 Mio. Euro sogar über das Niveau vor der Pandemie. Der Umsatz des dritten Quartals lag mit 582 Mio. Euro 20 %, nach neun Monaten mit 1.565 Mio. Euro 21 % über dem Vorjahr. Das Ebitda erhöhte sich im dritten Quartal deutlich um 36 % auf 57 Mio. Euro. Nach neun Monaten lag das Ebitda mit 132 Mio. Euro 21 % Prozent über dem Vorjahr.

Die operative Verbesserung erfolgte vor allem durch ein erhöhtes Volumen sowie Margenverbesserungen aus der Umsetzung der Transformation. Bemerkenswert sind diese Verbesserungen laut eigenen Angaben angesichts der industrieweit unvermindert spürbaren Herausforderungen bei der Teileverfügbarkeit, die aber von Heidelberg durch Qualifizierung von Ersatzkomponenten sowie durch eine enge tägliche Abstimmung mit Zulieferern in weiten Teilen bewältigt werden konnten. Zudem erweist sich die hohe Fertigungstiefe hierbei als Vorteil. Die Sicherstellung der Teileverfügbarkeit bei nach wie vor angespannter Lieferkettensituation steht auch weiterhin im Fokus.

Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2021/2022 präzisiert

Basierend auf den in den ersten drei Quartalen realisierten Auftragseingängen und Umsatzerlösen konkretisiert Heidelberg für das Geschäftsjahr 2021/2022 das erwartete Umsatzvolumen auf mindestens 2,1 Mrd. Euro (zuvor: mindestens 2 Mrd. Euro). Herausfordernd bleiben dabei weiterhin die Sicherstellung der Teileverfügbarkeit bei nach wie vor angespannter Lieferkettensituation sowie die Entwicklung der pandemischen Lage. Beim Nachsteuerergebnis erwartet Heidelberg nach den deutlichen Verlusten in den Vorjahren für 2021/2022 ein leicht positives Ergebnis.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Sitz in D-Heidelberg ist in der Schweiz mit der Heidelberg Schweiz AG in Bern und der Gallus Group in St. Gallen vertreten.

www.gallus-group.com

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