Handel Schweiz meldet Lieferengpässe bei Impo...

Handel Schweiz meldet Lieferengpässe bei Importgütern

Lieferengpässe für Waren aus China wirken sich bereits auf den Schweizer Handel aus.

Der Import ist verzögert. Auch fehlt es an Ersatzteilen, was Reparaturen verlangsamen kann. Bis jetzt kann der Schweizer Handel die meisten Engpässe jedoch kompensieren, indem er auf andere Lieferanten ausweicht.

Angesichts der Coronavirus-Krise läuft der Schweizer Handel auf Hochtouren. Von den Produkten des täglichen Bedarfs für die Bevölkerung bis hin zu den Waren für die geschäftliche Tätigkeit der unterschiedlichsten Firmen – das alles muss möglichst reibungslos und termingerecht zur Verfügung stehen. Dies gilt auch angesichts gestörter Lieferketten, wie sie im Moment vor allem aus China und Italien zu beobachten sind.

Probleme bereiten die zeitweisen Schliessungen von Werken in China, die sinkenden Frachtkapazitäten und verzögerten Transporte. Das führt bisher zu Lieferengpässen in den Bereichen Elektronik, Rohmaterialien für die Kunststoffherstellung oder seltene Erden. So sind heute einzelne Geräte wie Kameras, Handys und PC-Komponenten bereits von Lieferverzögerungen betroffen. Für viele Produkte, wie beispielsweise Bodenbeläge aus Vinyl ist China heute der Haupt- oder alleinige Produzent. Fehlende Ersatz- und Bauteile für Maschinen führen ebenfalls zu Lieferschwierigkeiten mit Auswirkungen auf die weitere Wirtschaft. So verzögern sich die Arbeiten auf Baustellen, weil die neuen Baumaschinen nicht geliefert wurden.

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