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Greiner Packaging: Neue tiefgezogene Becher mit IML-Dekoration

Kam die Dekorationsart IML bislang immer nur in Kombination mit der Produktionstechnologie Spritzguss zum Einsatz, baut Greiner Packaging mit Sitz in A-Kremsmünster mit dem Angebot tiefgezogener IML-Becher nun seine Kernkompetenz im Bereich Tiefziehen aus.

Der Vorteil liegt in der Materialersparnis – für tiefgezogene Becher wird weniger Kunststoff benötigt, was einerseits Ressourcen schont und andererseits die Becher leichter macht. Dadurch verursachen sie im Transport weniger CO2.

Sowohl Becher als auch IML Label bestehen aus dem Material PP, die Monomateriallösung lässt sich so hervorragend rezyklieren. Wo immer machbar, versucht Greiner Packaging auch Recyclingmaterial zum Einsatz zu bringen – noch ist der Einsatz von (mechanisch) recyceltem Material für Lebensmittelanwendungen aufgrund strenger Zulassungskriterien aber nur sehr eingeschränkt möglich, aktuell erfüllt nur r-PET die nötigen Anforderungen.

Doch wie funktioniert T-IML im Detail? Beim In-mold labeling wird ein Label in das Tiefzieh-Werkzeug, in welchem das Produkt geformt wird, eingelegt und geht dadurch eine fixe Verbindung mit dem fertigen Produkt ein. Formen und Dekorieren erfolgen bei dieser Dekorations-Methode effizient in nur einem Arbeitsschritt. Greiner Packaging ist bereits in der Lage, T-IML-Becher herzustellen: Es wurde in ein Testwerkzeug investiert, Becher mit einem Durchmesser von 95 mm und 500 ml können angeboten werden. Indem von Spritzguss auf Tiefziehen umgestellt wird, reduziert sich das Bechergewicht bei diesem Format von 15 g auf 11,4 g – das entspricht einer Reduktion von 25 Prozent.

Die Division Greiner Packaging International (GPI) ist in der Schweiz in Diepoldsau vertreten.

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