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Europäische Hersteller von flexiblen Verpackungen besorgt über Polymerknappheit und Preisentwicklung

Die Mitglieder des Verbands Flexible Packaging Europe (FPE) mit Sitz in D-Düsseldorf sind sehr besorgt über die jüngsten Entwicklungen auf den Polymermärkten in Europa.

Innerhalb kürzester Zeit wurden die Hersteller flexibler Verpackungen mit einer erhöhten Anzahl von Force Majeure"-Erklärungen oder Wartungs"-Ankündigungen der führenden Polymerhersteller in Europa konfrontiert, die zu plötzlichen und erheblichen Engpässen zusammen mit Preissteigerungen in der Lieferkette führten.

Die Auswirkung auf die Verarbeiter bedeutet, dass sie möglicherweise Schwierigkeiten haben, die Bestellanforderungen ihrer Kunden zu erfüllen, insbesondere im Lebensmittel- und Getränkesektor. Diese haben Corona-bedingt einen erhöhten Bedarf. In Zeiten, in denen Kantinen und Restaurants meist geschlossen sind, sind die europäischen Konsumenten auf eine sichere und stabile Versorgung mit Lebensmitteln und Getränken angewiesen. Fast die Hälfte der Fast-Moving Consumer Goods (FMCG) ohne Getränke in der Europäischen Union sind mit flexiblen Verpackungen verpackt. Beispiele sind alle Arten von verpackten Lebensmitteln, Tiernahrung, Körper- und Haushaltspflegeprodukte.

Der Verband FPE umfasst mehr als 80 kleine und mittelständische Unternehmen sowie die grössten europäischen Hersteller flexibler Verpackungen für alle Materialien. Diese Unternehmen decken mehr als 85% des europäischen Umsatzes mit flexiblen Verpackungen ab. Ausserdem sind sechs nationale Verbände für flexible Verpackungen Mitglieder der FPE.

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