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Aluminiumfolie: Europäische Lieferungen profitieren von starker Erholung auf den Inlandsmärkten

Nach dem soliden Wachstum im ersten Quartal 2021, getragen vor allem durch Exporte, haben sich die Lieferungen von Aluminiumfolie auf dem europäischen Inlandsmarkt im zweiten Quartal dieses Jahres rasch beschleunigt (+8,8%) – ein deutliches Zeichen, dass sich die Nachfrage in Europa von der Pandemiekrise erholt hat.

Die Exporte gingen leicht zurück, wurden jedoch durch die wachsende Binnennachfrage mehr als ausgeglichen. Zur Jahresmitte erreichten die Gesamtlieferungen 488.900 Tonnen, ein Plus von 3,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie der europäische Aluminiumfolienverband EAFA mit Sitz in Düsseldorf berichtet.

Die Produktion von dünner Folie, die hauptsächlich für flexible Verpackungen und Haushaltsfolie verwendet wird, lag im zweiten Quartal leicht über dem Vorjahresniveau und trug zu einem Gesamtanstieg von 2,5% in den ersten sechs Monaten bei. Dicke Folie, die vor allem für halbstarre Behälter, technische und andere Anwendungen verwendet wird, präsentierte sich besonders stark mit einem zweistelligen Wachstum von 12% im zweiten Quartal und einem Halbjahres-Anstieg von 5%. Dies ist eine Kehrtwende nach dem Einbruch von -13% im zweiten Quartal 2020 und -4,4 % die zur Jahresmitte 2020 vermeldet wurden. Das Auf und Ab beim Export mit -4,6% im Jahresvergleich ist in erster Linie auf logistische Schwierigkeiten bei Auslandslieferungen zurückzuführen, so EAFA.

Die European Aluminium Foil Association ist der wichtigste Branchenverband. Er vertritt insbesondere die Unternehmen, die Aluminiumfolie walzen und aufwickeln sowie halbstarre Alufolienbehälter und Haushaltsfolie in Europa herstellen. Mit seinen mehr als 40 Mitgliedern repräsentiert die Organisation den gesamten Markt für Aluminiumfolie in Europa.

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