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Alpla forciert Flaschenkreislauf in Italien mit dem Bau einer Extrusionsanlage in Anagni

Gut fünf Millionen Euro investiert die Alpla Group mit Sitz in A-Hard, international tätiger Hersteller von Kunststoffverpackungen und Recyclingspezialist, am mittelitalienischen Standort Anagni in eine Extrusionsanlage für lebensmitteltaugliches recyceltes PET (rPET) aus gebrauchten PET-Flaschen (sog.

Post-Consumer-Material). Anagni ist für Alpla einer der bedeutendsten Standorte für die Produktion von Vorformlingen (Preforms). Der Betrieb mit derzeit 91 Mitarbeitenden verarbeitet jährlich rund 50.000 Tonnen PET, wovon aktuell nur ein sehr geringer Anteil Recyclingmaterial ist. In Zukunft soll ein nennenswerter Teil der benötigten Menge mit Recyclingmaterial abgedeckt werden. Kunden erhalten so die Möglichkeit, Preforms aus bis zu 100 Prozent rPET zu beziehen.

Dazu installiert Alpla auf dem bestehenden Betriebsgelände eine Extrusionsanlage für jährlich 15.000 Tonnen rPET. Die Investitionssumme für den Bau des erforderlichen Gebäudes und die Anlage beläuft sich auf mehr als fünf Millionen Euro. Der Betriebsstart ist für die zweite Hälfte 2021 geplant. Zehn neue Arbeitsplätze werden geschaffen.

Alpla ist in der Schweiz mit der Alpla Swiss AG mit Sitz in Rothrist und St. Margrethen sowie der PPS Packaging AG mit Sitz in Beringen vertreten.

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