ABB Ltd.: Umsatz und Auftragseingang 2022 ges...
ABB Ltd.

Umsatz und Auftragseingang 2022 gestiegen

Die in Zürich börsenkotierte ABB Ltd. mit Sitz in Zürich hat ihre Geschäftsergebnisse für das Jahr 2022 veröffentlicht. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 29,4 Milliarden US‑Dollar, auf vergleichbarer Basis ergibt sich ein Zuwachs von 12 Prozent. Der Auftragseingang stieg um 7 Prozent auf 34,0 Milliarden US-Dollar, auf vergleichbarer Basis ergibt sich ein Zuwachs von 16 Prozent. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit erreichte 3337 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von 42 Prozent entspricht. Erwirtschaftet wurde ein operatives Ebita von 4510 Millionen US-Dollar, was einem Zuwachs von 9 Prozent entspricht. Zuletzt liefen die Geschäfte jedoch nicht mehr so gut: Im vierten Quartal 2022 sank der Auftragseingang um 8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

CEO Björn Rosengren sagte: „Im vierten Quartal 2022 haben wir den vergleichbaren Auftragseingang und Umsatz erhöht und unser operatives Ebita um 16 Prozent gesteigert. Unsere operative Ebita-Marge erhöhte sich um 170 Basispunkte. Die Kapitalrendite (Roce) für das Jahr 2022 verbesserte sich auf 16,5 Prozent und liegt damit in unserem Zielkorridor. ABB hat damit aus meiner Sicht alles in allem eine gute Performance geliefert.“

Ausblick 2023

Für das erste Quartal 2023 erwartet ABB ein zweistelliges Wachstum des vergleichbaren Umsatzes gegenüber dem Vorjahresquartal und darauf gestützt eine etwas verbesserte operative Ebita-Marge. Im Gesamtjahr 2023 erwartet ABB trotz der gegenwärtigen Unsicherheit am Markt ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes von über 5 Prozent und erneut die Erfüllung des langfristigen Ziels einer operativen Ebita-Marge von mindestens 15 Prozent.

CEO Björn Rosengren sagte: „Mit Blick auf 2023 gehen wir derzeit nicht von einem grösseren Nachfrageeinbruch aus, auch wenn das hochinflationäre Umfeld für Unsicherheit sorgt. Das vergleichbare Auftragswachstum dürfte zumindest im ersten Halbjahr durch das sehr hohe Auftragsniveau im Vorjahr beeinträchtigt werden und auch durch eine Normalisierung des Bestellverhaltens von Kunden nach einer Phase vorgezogener Bestellungen angesichts einer angespannten Wertschöpfungskette. Ich gehe davon aus, dass der vergleichbare Umsatz um mehr als 5 Prozent zulegt, gestützt auf die Abwicklung des Auftragsbestands.“

ABB ist im Segment Industrieroboter auch in der Verpackungswirtschaft tätig.

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