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Nachrichten | 22.05.2020

Weltweiter Handel bricht wegen Corona stark ein: Rückkehr zur Produktion hilft Export wenig – KMUs leiden weiterhin unter geringer Nachfrage

Exportorientierte Staaten wie die Schweiz oder Deutschland erleiden in der Coronavirus-Krise massive Handelseinbrüche. Allein in Deutschland ging der Export im März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresniveau um 7,9 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro zurück. Das ist aber vergleichsweise noch relativ glimpflich. Das chinesische Exportvolumen sank um 17,2 Prozent, das der USA um 10,9 Prozent. Eine baldige Erholung ist nicht in Sicht, zeigt eine Analyse des Instituts für Weltwirtschaft in D-Kiel (IfW Kiel).

"In erster Linie haben vorübergehende Produktionsstopps als Vorsichtsmassnahme gegen die Ausbreitung von Sars-Cov-2 Lieferketten unterbrochen. Sobald die Produktion in wichtigen Partnerländern wie anderen EU-Staaten, der Schweiz, den USA und China wieder normal funktioniert, können auch Lieferketten wieder funktionieren. Ob diese dann auch genauso intensiv genutzt werden, steht auf einem anderen Blatt. Denn für ein das Vorkrisenniveau muss sich die globale Konjunktur erholen und Firmen müssten auch in Zukunft bereit sein, das Risiko von temporären Lieferengpässen hinzunehmen", so IfW-Kiel-Handelsforscher Vincent Stamer gegenüber Pressetext.

Das globale Handelsvolumen dürfte noch längere Zeit unterhalb des Vorkrisenniveaus bleiben. Besonders die globale Nachfrage geht aufgrund des Coronavirus stark zurück. Das zeigt sich gerade in Südkorea. Der wichtige Exporteur von Unterhaltungselektronik verzeichnete im April einen Rückgang der Warenexporte um 24,3 Prozent, obwohl das Land nur eine geringe Anzahl von Neuinfektionen und im ersten Quartal des Jahres nur eine minimale Exportreduzierung aufwies.

Weitere Probleme gibt es bei der Frachtkapazität von Containerschiffen. In der vergangenen Woche lag sie in europäischen Gewässern um sieben Prozent unter den Erwartungen, etwa in der Nord- und Ostsee oder dem nördlichen Mittelmeer. In amerikanischen Gewässern lag sie um zehn Prozent, in asiatischen um fünf Prozent unter den Erwartungen.

Unter dem Handelseinbruch leiden vor allem KMUs, die stark in internationale Lieferketten eingebunden sind. Das zeigen Zahlen aus China, wo Unternehmen, die Komponenten aus dem Ausland geliefert bekommen und diese lediglich zusammenbauen, im April einen Exporteinbruch von 7,4 Prozent verzeichneten.

 

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