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Nachrichten | 12.07.2021

Thyssenkrupp Rasselstein steigert mit Nutzung der Finite Elemente Methode die effiziente Entwicklung von Weissblechverpackungen

Die Lebensmitteldose ist zwar bereits mehr als 210 Jahre alt, doch auch heute optimieren Dosenhersteller und die Verpackungsstahlindustrie sie und andere Weissblechverpackungen weiter bis ins letzte Detail. Innovative Verpackungsstahlgüten sind die Grundlage; Prozess- und Geometrieanpassungen die primären Stellschrauben zur Weiterentwicklung der einzelnen Komponenten. Doch schon kleinste Änderungen am Ausgangsmaterial haben grossen Einfluss auf die Verarbeitbarkeit. Maschinen und Werkzeuge müssen auf neue Materialeigenschaften angepasst werden, da nicht absehbar ist, wie sich der Verpackungsstahl unter veränderten physikalischen Bedingungen – etwa einer verringerten Dicke – verhält. Und hier kommt in der Verpackungsindustrie mit der Finiten Elemente Methode (FEM) ein neuer Ansatz ins Spiel.

Thyssenkrupp Rasselstein mit Sitz in Andernach, Deutschlands einziger Weissblechhersteller, nutzt seit mehreren Jahren die Methode, um den Einsatz innovativer Verpackungsstähle, Änderungen der Verpackungsgeometrien, sowie Dickenabsenkungen nicht wie in der Vergangenheit üblich durch aufwendige „Trial and Error“-Tests abzuprüfen, sondern virtuell und effizient über die Finite Elemente Methode (FEM) zu simulieren. Hierfür hat der Hersteller ein Team zusammengestellt, das seine Kunden im Rahmen ihrer Effizienzsteigerungen unterstützt. Optimierungen sind damit deutlich schneller und einfacher möglich.

„Die Finite Elemente-Simulation ermöglicht es, Geometrie- und Prozessoptimierungen virtuell durchzuführen. Detaillierte Beschreibungen unserer Verpackungsstähle bilden die Grundlage für Produktoptimierungen sowohl des Materials als auch – gemeinsam mit unseren Kunden – der Dosen. Mit diesem Verfahren können Optimierungen deutlich zeit- und ressourcensparender umgesetzt werden“, so Dr. Manuel Köhl, Leiter Anwendungstechnik bei der Thyssenkrupp Rasselstein GmbH.

Die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH mit Sitz in D-Andernach ist in der Schweiz durch die Thyssenkrupp Materials Schweiz AG mit Sitz in Wil SG vertreten.

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