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Nachrichten | 07.04.2021

Thyssenkrupp Rasselstein setzt auf nachhaltige Lieferketten

Seit dem 1. Januar 2021 gelten in der Europäischen Union neue Pflichten aus der Verordnung (EU) 2017/821, die den Handel mit vier Mineralien – Zinn, Tantal, Wolfram und Gold – reguliert. Mit der Verordnung möchte die EU verhindern, dass durch den Handel dieser Mineralien bewaffnete Konflikte und Zwangsarbeit unterstützt werden. Für Unternehmen, die die genannten Rohstoffe in die EU einführen, sind seitdem weitgehende Sorgfalts- bzw. Prüfpflichten entlang der Lieferkette verbindlich.

Als einer der größten Zinn-Importeure Deutschlands begrüsst der Weissblechhersteller Thyssenkrupp Rasselstein mit Sitz in D-Andernach die Entscheidung der EU: „Die Beschaffung von Rohstoffen darf nicht dazu führen, dass Konflikte gefördert und Menschenrechte verletzt werden. Es ist unser Anliegen, dass der Abbau und die Weiterverarbeitung von Zinn verantwortungsbewusst unter Einhaltung ethischer Grundsätze erfolgt. Eine transparente und vertrauenswürdige Lieferkette hilft uns dabei, diese Ziele zu erreichen“, betont Jochen Zenz, Head of Raw Materials Procurement and Warehouse Management bei der Thyssenkrupp Rasselstein GmbH. Die Kontrollen zur Einhaltung der EU-Verordnung werden ab Januar 2022 von der „Deutsche Kontrollstelle EU-Sorgfaltspflichten in Rohstofflieferketten“ (Deksor) durchgeführt.

Zinn wird benötigt, um Weissblech vor Korrosion zu schützen und ist daher ein notwendiger Rohstoff, um die Qualität von Produkten wie der Lebensmitteldose zu gewährleisten. Die Zinnauflage auf Weissblech ist extrem gering; sie liegt üblicherweise nur zwischen 1,0 g/m² bis 11,2 g/m². Thyssenkrupp Rasselstein bezieht laut eigenen Angaben bereits seit mehr als einer Dekade kein Zinn aus Konfliktregionen. „In unserem Unternehmen haben wir bereits seit Jahren Verfahren etabliert, mit denen sich Lieferketten überprüfen und Risiken ermitteln lassen. Unsere Lieferketten sind transparent und unterliegen regelmässigen Audits, sodass wir den Anforderungen des Gesetzes vollständig genügen“, so Zenz.

Die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH mit Sitz in D-Andernach ist in der Schweiz durch die Thyssenkrupp Materials Schweiz AG mit Sitz in Wil SG vertreten.

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