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Logistiknews | 20.11.2019

Studie zu Mikro-Depots in Städten: Weniger Staus, schnellere Belieferung

Dauerstaus, Parkplatzmangel, Belastungen für Mensch und Umwelt – die innerstädtische Infrastruktur ist vielerorts überlastet. Getrieben vom stetig wachsenden Online-Handel trägt der Lieferverkehr seinen Teil zu diesem Kollaps bei. Eine Möglichkeit, diesem Trend entgegenzuwirken, sind sogenannte Mikro-Depots. In einer Machbarkeitsstudie haben das deutsche Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mit Sitz in Dortmund und die Agiplan GmbH mit Sitz in D-Mülheim an der Ruhr untersucht, wie diese in Zukunft umgesetzt werden können.

Mikro-Depots sollen allen KEP-Dienstleistern (Kurier-, Express- und Paketdienste) als gemeinsame Logistikbasis dienen. Von dort aus können sie die letzte Meile zum Kunden mit kleinen Lieferfahrzeugen wie Lastenfahrrädern zurücklegen. Das soll Staus vermeiden und eine schnellere Belieferung ermöglichen. Mikro-Depots haben das Potenzial, zu weniger Lkw-Verkehr und einer reduzierten Emissionsbelastung in Innenstädten beizutragen.

Die Fahrzeuge der Mikro-Depots – also Lastenräder, Kleinstfahrzeuge oder Transporthilfen wie Sackkarren – können den Autoren zufolge die Probleme, die durch hohes Verkehrsaufkommen entstehen, verringern: Zum einen gäbe es weniger Staus durch parkende Fahrzeuge in »zweiter Reihe«, ausserdem würden die emissionsfreien Räder oder Sackkarren einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die klassischen Zustellfahrzeuge könnten zwar in der Praxis nicht vollständig ersetzt werden, KEP-Dienstleister könnten ihre Effizienz durch Mikro-Depots allerdings deutlich steigern und Unternehmen so eine Auslieferung am selben Tag ermöglichen. Den Autoren der Studie zufolge ist ein Mikro-Depot mit 180 Quadratmetern Gebäudefläche in der Lage, pro Tag etwa 1400 Pakete mit zwölf Lastenfahrrädern in einem Umkreis von zwei bis drei Kilometern auszuliefern.

Das Handbuch »Mikro-Depots im interkommunalen Verbund« steht als Download-Datei kostenlos im Internet zur Verfügung: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/21745.

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