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Nachrichten | 16.06.2021

Neuer Verschluss von Alpla für viskose Flüssigkeiten

Ein von Alpla entwickelter Verschluss für viskose Flüssigkeiten wie Ketchup oder Mayonnaise besteht vollständig aus Polypropylen (PP) und ist dadurch recyclingoptimiert. Sein Mechanismus ermöglicht ein kontrolliertes Dosieren und verhindert ungewolltes Nachtropfen beim Gebrauch. Der Verschluss ist kompatibel mit Standardflaschen und lässt sich laut Alpla kosteneffektiv produzieren.

Zahlreiche handelsübliche Verschlüsse aus PP enthalten zur genaueren Dosierung ein Ventil aus einem zusätzlichen, leicht verformbaren Material, üblicherweise Silikon oder thermoplastische Elastomere (TPE). Es öffnet bei leichtem Druck und der Inhalt strömt aus der Verpackung. Bei nachlassendem Druck schliesst das Ventil wieder. Der Nachteil dieser Lösungen liegt darin, dass durch die Verwendung eines zweiten Kunststoffs die Recyclingfähigkeit beeinträchtigt wird. Im Fall von Silikon werden die PET- oder HDPE-Recyclingströme kontaminiert, weshalb dieser Verschlusstyp zunehmend an Marktakzeptanz verliert. Der CDC kommt dagegen ohne Ventil aus. Er ist komplett aus PP gefertigt und im Sinne einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft zu 100 Prozent recyclingfähig.

Ein weiterer Vorteil des CDC ist sein intelligenter Dosiermechanismus. Während andere Monomaterialverschlüsse entweder komplett darauf verzichten oder auf aufwändig produzierte, bewegliche Teile setzen, bedient sich der CDC eines simplen Mechanismus und den Gesetzen der Physik. Das Drücken der Flasche bewirkt einen Druckunterschied im Innern der Flasche. Das Füllmedium wird in eine Schnecke im Inneren des Verschlusses umgeleitet und muss diese passieren, bevor es zur Öffnung gelangt. Gleichzeitig entsteht ein hoher Unterdruck. Bei Reduzierung des Drucks auf die Flasche erfolgt ein Druckausgleich und der Inhalt zieht sich durch die entstehende Saugwirkung ohne Nachtropfen zurück. Das Prinzip ähnelt dem eines Trinkhalms.

Der Verschluss unterscheidet sich dabei nicht von Standardverschlüssen und wird allen Marktanforderungen gerecht. Er ist kompatibel mit allen Standardflaschen und erlaubt darüber hinaus aber kundenspezifische Adaptionen.

Die Alpla Group mit Sitz im vorarlbergischen Hard, Österreich, ist in der Schweiz mit der Alpla Swiss AG mit Sitz in Rothrist und St. Margrethen sowie der PPS Packaging AG mit Sitz in Beringen vertreten.

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