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Nachrichten | 12.08.2020

Massnahmen reduzieren Auswirkungen von Covid-19 auf Halbjahresbilanz von Jungheinrich

Die Jungheinrich AG hat ihr Ergebnis für das erste Halbjahr 2020 veröffentlicht. Die Kennzahlen sind stark von dem im Zuge der Corona-Pandemie zu verzeichnenden weltweiten Marktrückgang für Flurförderzeuge im zweiten Quartal geprägt. So reduzierte sich im ersten Halbjahr 2020 der Auftragseingang im Wert um 12,3 Prozent auf 1811 Mio. Euro. Der Umsatz ging um 7,9 Prozent auf 1801 Mio. Euro zurück. Frühzeitig im Konzern eingeleitete Massnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung konnten die Auswirkungen der Krise auf Jungheinrich jedoch eingrenzen. Das Unternehmen hat laut eigenen Angaben seinen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verdoppelt, seine Nettoverschuldung deutlich reduziert und verfügt über eine solide Liquiditätsreserve.

Die Bestellungen für Neufahrzeuge mit 53,9 Tsd. Fahrzeugen lagen im 1. Halbjahr 2020 deutlich unter dem Vorjahreszeitraum (67,0 Tsd. Fahrzeuge). Der wertmässige Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns blieb mit 1,81 Mrd. Euro ebenfalls hinter dem Vorjahr (2,07 Mrd. Euro) zurück. Der Konzernumsatz betrug – vor allem vor dem Hintergrund des guten Auftragsbestandes zum Ende des 1. Quartals 2020 – 1,80 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,96 Mrd. Euro).

Im 1. Halbjahr 2020 wurde ein Ebit in Höhe von 95 Mio. Euro (Vorjahr: 125 Mio. Euro) erzielt. Das EBT betrug 82 Mio. Euro (Vorjahr: 117 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung lag zum Berichtsstichtag bei 36 Mio. Euro. Die Verbesserung um 136 Mio. Euro gegenüber dem Jahresende 2019 (172 Mio. Euro) resultierte vorrangig aus den Massnahmen zur Reduktion des Working Capital und der verminderten Zuführung von Neufahrzeugen in die Mietflotte. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2020 rund 201 Mio. Euro und verdoppelte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (99 Mio. Euro). Getragen wurde der starke Zuwachs durch den deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 125 Mio. Euro verminderten Mittelabfluss für Zugänge der Miet- und Leasinggeräte sowie Forderungen aus Finanzdienstleistungen.

Prognose

Am 22. Juli 2020 hatte der Vorstand der Jungheinrich AG unter Berücksichtigung der derzeit erwarteten Folgen der Covid-19-Krise eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Danach rechnet Jungheinrich für das Jahr 2020 mit einem Auftragseingang zwischen 3,4 Mrd. Euro und 3,6 Mrd. Euro. Der Konzernumsatz dürfte sich ebenfalls innerhalb einer Bandbreite von 3,4 Mrd. Euro bis 3,6 Mrd. Euro bewegen. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (Ebit) sollte 2020 nach aktueller Einschätzung zwischen 130 Mio. Euro und 180 Mio. Euro liegen. Für das Ergebnis vor Steuern (EBT) soll ein Wert zwischen 105 Mio. Euro und 155 Mio. Euro erreicht werden. Jungheinrich strebt darüber hinaus im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 eine leichte Verbesserung seines Marktanteiles in Europa (2019: 20,2 Prozent) an.

Das Unternehmen ist mit der Jungheinrich AG in Hirschthal in der Schweiz vertreten.

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