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Nachrichten | 11.02.2020

KOF Konjunkturumfragen vom Januar 2020: Unternehmen atmen zu Jahresbeginn durch

Die Geschäftslage der Schweizer Unternehmen hellt sich im Januar geringfügig auf. Sie ist momentan zwar klar ungünstiger als im Januar vergangenen Jahres. Nach einem sehr schwachen ersten Halbjahr 2019 hat sich die Lage seit dem Herbst aber stabilisiert. Die Schweizer Wirtschaft kann sich aus dem Abwärtssog befreien. Die Aufhellung der Geschäftslage ist in fast allen Wirtschaftsbereichen zumindest leicht sichtbar. Die einzige Ausnahme bildet der Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Hier ist die Lage nicht mehr ganz so positiv wie im Dezember, sie bleibt aber sehr gut. In allen anderen Wirtschaftsbereichen ist der Geschäftslageindikator geringfügig gestiegen oder sogar deutlicher im Plus. Die Geschäftslage hellt sich somit insgesamt zwar nur leicht auf, die Besserung ist dafür aber recht breit in der Wirtschaft erkennbar.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftslageindikator im Januar nicht weiter gesunken. Damit hebt sich der Jahresstart 2020 von der Entwicklung im vergangenen Jahr ab: 2019 ist der Geschäftslageindikator im Verarbeitenden Gewerbe in allen zwölf Monaten gesunken. Die Auslastung der technischen Kapazitäten wurde jüngst nicht mehr weiter reduziert und die Unzufriedenheit mit den vorhandenen Auftragsbeständen nimmt nicht weiter zu. Allerdings geht die Stabilisierung auf Kosten der Ertragslage, die sich ungünstiger als bisher entwickelte. Obwohl in den vergangenen Wochen die Wettbewerbsfähigkeit in den EU-Märkten leicht litt, haben sich die Erwartungen der Unternehmen bezüglich der Zuwächse im Exportgeschäft kaum verändert. Die Firmen sind für die weitere Entwicklung der Bestellungseingänge leicht zuversichtlicher als bisher und sie planen keine Senkung ihrer Verkaufspreise mehr ein. Die Zahl der Mitarbeitenden soll aber weiter schrumpfen. Die Personalplanungen sind jedoch nicht mehr so negativ wie im Herbst vergangenen Jahres.

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