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Nachrichten | 07.10.2019

KOF Konjunkturbarometer: Die Abwärtsdynamik hält an

Das KOF Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich fällt im September auf den tiefsten Stand seit 2015. Es liegt nun bei 93.2 Punkten und damit 2.3 Punkte tiefer als im August (revidiert von 97.0 auf 95.5 Punkte). Die fallende Tendenz, welche sich seit Anfang des Jahres gezeigt hat, setzt sich nun fort. Die Konjunkturaussichten für die Schweiz bleiben auch zum Ende des Jahres 2019 eingetrübt. Das gesunkene Niveau des KOF Konjunkturbarometers im September ist in erster Linie auf die nachlassenden Entwicklungen im Verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. Der private Konsum und die Auslandsnachfrage bleiben relativ zum Vormonat dagegen stabil.

Für die negative Entwicklung im Produzierenden Gewerbe (Verarbeitendes Gewerbe und Bau) sind vor allem Indikatoren zur Einschätzung der Situation bei den Auftragsbeständen, zur Produktionsentwicklung und zur allgemeinen Geschäftslage verantwortlich. Die Beurteilung der Wettbewerbssituation und der Exportaussichten bleibt hingegen nahezu unverändert im Vergleich zum Vormonat. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes zeigt sich ein überwiegend eingetrübtes Bild. Indikatoren im Metallbereich sowie in der Holz- und Chemieindustrie weisen die stärksten negativen Tendenzen auf. Hinzu kommen Indikatoren aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau, welche ebenfalls eine negative Entwicklung andeuten.

Im September 2019 fand das jährliche Update des KOF Konjunkturbarometers statt. Dies umfasst jeweils folgende Schritte: Neudefinition der Grundgesamtheit der Indikatoren, welche in die Auswahlprozedur einfliessen, Update der Referenzreihe und eine erneute Ausführung des automatischen Variablenselektionsmechanismus. Die aktuelle, erweiterte Grundgesamtheit für die Variablenauswahl besteht nunmehr aus gut 600 Indikatoren. Bei der aktualisierten Referenzzeitreihe handelt es sich um eine auf Monate verteilte und geglättete Verlaufswachstumsrate des Schweizer realen Bruttoinlandprodukts (BIP) der letzten zehn Jahre, beruhend auf der Schweizer Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, um die Effekte internationaler Sportgrossanlässe bereinigt, die Anfang September 2019 vom Staatssekretariat für Wirtschaft veröffentlicht wurde. Diese wiederum basiert auf der BIP-Statistik des Bundesamts für Statistik.

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