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Nachrichten | 26.03.2020

KMU Umfrage: Jedes fünfte Schweizer Unternehmen stellt auf Kurzarbeit um

Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus treffen die Schweizer KMUs an breiter Front. Gemäss einer Blitzumfrage von Visable mit Sitz in Baar rechnen knapp zwei Drittel der KMUs (57,7 %) mit kleinen Umsatzeinbussen und gar ein Viertel (25,48 %) mit enormen Einbussen. Jedes fünfte Unternehmen stellt bereits auf Kurzarbeit um. Visable hat in der Woche vom 12. bis 19. März in einer Blitz-Umfrage 208 Schweizer KMUs zu den Folgen der Corona-Pandemie online befragt.

Auf die Gründe der Umsatzeinbussen angesprochen, zeigt sich, dass das Hauptproblem die starke Verunsicherung der Kunden ist. Denn dieser Umstand wurde von 71 Prozent der Befragten angegeben. Eine Herausforderung stellen aber auch vermehre Krankheitsfälle im Betrieb dar (10,6 %). Über die Hälfte (53,4 %) gaben in der Visable-Umfrage an, dass es seitens der Kunden weniger Nachfrage gibt und die Aufträge zurückgehen. Knapp ein Viertel (24,5 %) beklagt sich über Lieferengpässe bei der Beschaffung. Die Unternehmen sind aber auch betroffen, weil Mitarbeiter krank sind (16,8%) oder sich in Quarantäne befinden (9,6 %). Weniger ins Gewicht fallen Umsatzprobleme wegen der Abhängigkeit vom chinesischen Markt (7,7 %). Immerhin 17,3 Prozent der Unternehmen leiden unter Engpässen bei Lieferungen aus China. Bei den USA oder anderen Regionen gibt es offenbar aber noch keine Lieferschwierigkeiten.

Zu Visable gehören auch der B2B-Marktplatz «Wer liefert was» und die europäische B2B-Plattform Europages.

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