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Nachrichten | 09.08.2019

Jungheinrich steigert Umsatz und Auftragseingang im 1. Halbjahr 2019

Der Jungheinrich-Konzern mit Sitz in Hamburg blickt auf ein ordentliches 1. Halbjahr 2019. Trotz eines zunehmend herausfordernden Marktumfeldes sind Umsatz und Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut gewachsen. Wesentlicher Treiber dieser positiven Entwicklung war das Neugeschäft mit zweistelligen Wachstumsraten. Während sich das EBIT in der Halbjahresbetrachtung auf dem Vorjahresniveau bewegt, konnten EBT und Ergebnis nach Steuern wiederum gesteigert werden.

Allerdings hat sich im zweiten Quartal des Jahres 2019 die Marktdynamik gegenüber dem ersten Quartal weiter abgeschwächt. Ursächlich hierfür sind die sich eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der damit verbundene aktuelle Marktrückgang für Flurförderzeuge. Der Vorstand hat angesichts dieser Entwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst: Der Auftragseingang soll nun zwischen 3,80 - 4,05 Mrd. € (bisher: 4,05 - 4,20 Mrd. €) liegen. Der Konzernumsatz dürfte sich nach wie vor innerhalb der bisher prognostizierten Bandbreite von 3,85 - 4,05 Mrd. € bewegen. Das EBIT sollte 2019 nach aktueller Einschätzung zwischen 240 - 260 Mio. € liegen (bisher: 275 - 295 Mio. €).

Weltweit sank das Marktvolumen für Flurförderzeuge im 1. Halbjahr 2019 um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das entspricht knapp 42 Tsd. Fahrzeugen. Die rückläufige Entwicklung war im 2. Quartal 2019 deutlich stärker als noch im 1. Quartal 2019, insbesondere in Europa. Betrachtet man den Monat Juni isoliert, ging der europäische Markt sogar um 16 Prozent zurück. Insgesamt ist der Rückgang in der Berichtsperiode auf die stark gesunkenen Bestellungen im nordamerikanischen und europäischen Markt zurückzuführen.

Das globale Marktvolumen im Produktsegment Lagertechnik ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2 Prozent zurück. Dabei wurde das sehr gute Wachstum im chinesischen Markt durch die rückläufige Marktentwicklung in Nordamerika weitgehend aufgehoben. Das um 4 Prozent niedrigere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler basierte überwiegend auf der sinkenden Nachfrage in Europa. Der weltweite deutliche Rückgang der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 9 Prozent war auf geringere Bestellungen in Asien, Nordamerika und auch in Europa zurückzuführen.

Geschäftsentwicklung von Jungheinrich

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschliesslich der für Mietgeräte enthält, lag mit 67,0 Tsd. Fahrzeugen im 1. Halbjahr 2019 – trotz deutlich rückläufigem Kernmarkt – auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes (67,4 Tsd. Fahrzeuge). Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder – Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst – umfasst, übertraf im Berichtszeitraum mit 2.065 Mio. € den Vorjahreswert von 1.946 Mio. € um 6 Prozent. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum 30. Juni 2019 1.015 Mio. € und war somit um 118 Mio. € beziehungsweise 13 Prozent höher als der Vorjahreswert (897 Mio. €).

Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2019 mit 1.956 Mio. € einen um 10 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.784 Mio. €). Im 1. Halbjahr 2019 konnte vor dem Hintergrund der Belastungen aus dem Preisdruck im Markt, dem beginnenden Rückgang der Werksauslastung in einzelnen Werken und nachlaufenden Effekten aus dem Anstieg der Rohstoffpreise im Vorjahr mit 127 Mio. € nur ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragssteuern (EBIT) auf Vorjahresniveau (127 Mio. €) erzielt werden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte nach sechs Monaten 118 Mio. € (Vorjahr: 115 Mio. €).

Das Unternehmen ist mit der Jungheinrich AG in Hirschthal in der Schweiz vertreten.

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