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Nachrichten | 07.11.2019

Jungheinrich mit Umsatzplus in den ersten drei Quartalen – Auftragseingang konjunkturbedingt rückläufig

In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 wuchs der Umsatz der Jungheinrich AG mit Sitz in Hamburg um 10 Prozent auf 2,97 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,70 Milliarden Euro). Wesentlicher Treiber hierfür war das Neugeschäft. Der Auftragseingang in Stück sank auf 94.100 Fahrzeuge (Vorjahr: 100.600 Fahrzeuge), der Auftragseingang Wert wies dagegen ein Plus von 1 Prozent auf 3,01 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,99 Milliarden Euro) auf. Die im Sommer angepasste Prognose für 2019 wird bestätigt.

Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge sank von Januar bis September 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent. Das entspricht rund 50 Tsd. Fahrzeugen. Der Rückgang ist vor allem auf die geringeren Bestellungen im europäischen und nordamerikanischen Markt zurückzuführen. Rund die Hälfte der stark nachlassenden Nachfrage in Nordamerika resultierte aus einem Rückgang bei Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb. In China hingegen stiegen die Auftragseingänge leicht an. Treibende Kraft war die sehr gute Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, die teilweise durch die rückläufige Marktentwicklung bei Gegengewichtsstaplern – insbesondere bei Geräten mit verbrennungsmotorischem Antrieb – aufgezehrt wurde.

Geschäftsentwicklung

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschliesslich der für Mietgeräte enthält, lag mit 94,1 Tsd. Fahrzeugen nach neun Monaten um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (100,6 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend hierfür war die nachlassende Nachfrage in Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes zum 30. September 2019 sank auf 957 Mio. Euro und war somit um 86 Mio. Euro beziehungsweise 8 Prozent niedriger als der Vorjahreswert (1.043 Mio. Euro). Wesentlicher Treiber für den höheren Konzernumsatz in der Berichtsperiode war das Neugeschäft, das mit 1.782 Mio. Euro einen um 237 Mio. Euro beziehungsweise 15 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.545 Mio. Euro) erreichte. Im Zeitraum Januar bis September 2019 wurde ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (Ebit) von 197,3 Mio. Euro erreicht (Vorjahr: 193,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg nach neun Monaten auf 183,3 Mio. Euro (Vorjahr: 175,8 Mio. Euro).

Prognose

Die im Halbjahresbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2019 bleibt unverändert bestehen: Jungheinrich rechnet mit einem Auftragseingang zwischen 3,80 Mrd. Euro und 4,05 Mrd. Euro. Der Konzernumsatz dürfte sich in der Bandbreite von 3,85 Mrd. Euro bis 4,05 Mrd. Euro bewegen. Das EBIT sollte zwischen 240 Mio. Euro und 260 Mio. Euro liegen.

Das Unternehmen ist mit der Jungheinrich AG in Hirschthal in der Schweiz vertreten.

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