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Logistiknews | 11.05.2020

Jungheinrich berichtet über die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2020

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschliesslich der für Mietgeräte enthält, lag mit 32,1 Tsd. Fahrzeugen im 1. Quartal 2020 um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert (33,2 Tsd. Fahrzeuge). Der wertmässige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder – Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst – umfasst, blieb in der Berichtsperiode mit 1016 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (1021 Mio. Euro). Der Auftragsbestand des Neugeschäftes erreichte zum Ende des Berichtsquartals 889 Mio. Euro und war somit um 98 Mio. Euro beziehungsweise 10 Prozent niedriger als der Vorjahreswert (987 Mio. Euro). Der mit 920 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (948 Mio. Euro) um 3 Prozent niedrigere Konzernumsatz war insbesondere auf den Rückgang im Neugeschäft zurückzuführen. Der Jungheinrich-Konzern hat das 1. Quartal 2020 mit einem Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (Ebit) in Höhe von 53,7 Mio. Euro (Vorjahr: 59,6 Mio. Euro) abgeschlossen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) von Januar bis März 2020 betrug 43,5 Mio. Euro (Vorjahr: 56,5 Mio. Euro).

Jungheinrich hat sich laut eigenen Angaben in einem schwierigen Marktumfeld gut behauptet und erreicht in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 ein ordentliches Quartalsergebnis. Während der Weltmarkt für Flurförderzeuge um neun Prozent deutlich zurückging, fiel der Auftragseingang in Stück im Vergleichszeitraum bei Jungheinrich nur um drei Prozent.

Die Ungewissheit über die zukünftigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die globale wirtschaftliche Entwicklung lässt aktuell keine verlässliche Einschätzung der Geschäftsentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres zu. Vor diesem Hintergrund hatte der Vorstand der Jungheinrich AG in der vergangenen Woche beschlossen, die im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzunehmen.

Seit Anfang April sind erhebliche Nachfragerückgänge über alle Regionen und Produktsegmente zu verzeichnen, die zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseinganges und Umsatzes führen werden. Sobald sich aufgrund der weltweiten Eindämmungsbemühungen eine Abschwächung der Pandemie ergibt und sich die Auswirkungen auf die weitere Geschäftsentwicklung von Jungheinrich während des restlichen Jahres 2020 verlässlich quantifizieren lassen, wird die Prognose aktualisiert.

Das Unternehmen ist mit der Jungheinrich AG in Hirschthal in der Schweiz vertreten.

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