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Nachrichten | 06.02.2019

Future Food Initiative der ETH und EPFL soll auch über Verpackungen forschen

Die ETH Zürich und die EPFL lancieren zusammen mit ihren langjährigen Schweizer Industriepartnern Bühler, Givaudan und Nestlé die «Future Food – A Swiss Research Initiative» (kurz: «Future Food Initiative»). Die Initiative fördert innovative Forschungsansätze für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Ziel ist es, die Forschung in den Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften der Schweiz zu stärken und den Wissenstransfer von den Hochschulen zu den Unternehmen zu intensivieren. Dreh- und Angelpunkt der Initiative ist ein neues Förderprogramm an der ETH Zürich und an der EPFL für sogenannte Fellowships, das Talente aus dem In- und Ausland für die Forschung und Innovation in der Schweiz gewinnen möchte.

Thematisch widmet sich die «Future Food Initiative» den grossen Herausforderungen einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung. Im Vordergrund stehen die Entwicklung hochwertiger, gesunder und erschwinglicher Lebensmittel, die zum Beispiel Verbrauchertrends aufnehmen oder zur Behebung von Mangelernährung und Hungersnöten beitragen. Erforscht werden auch neue Lösungen für Verpackungen, welche Kunststoffe ersetzen sollen.

Eine wichtige Rolle in diesem Wissenstransfer spielen junge Forschende, die sich als hochqualifizierte Fachkräfte für die Grundlagenforschung, Industrie oder als Unternehmensgründer qualifizieren wollen. Entsprechend richtet sich das Fellow-Förderprogramm der Future Food Initiative an Forschende, die ihr Doktorat bereits abgeschlossen haben, aber noch keinen Ruf auf eine Professur erhalten haben. Die Fellowships richten sich vor allen an internationale Talente, die neue Ideen in die Schweiz bringen und wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Relevanz verbinden können.

Talente, deren Projekt ausgewählt wird, erhalten eine finanzielle Unterstützung für einen Zeitraum von drei Jahren. Diese umfasst ihre Anstellung an einer Professur der ETH Zürich oder der EPFL sowie Mittel für Verbrauchsmaterial und Reisen. Pro Stipendiat sind rund 390.000 Franken vorgesehen. Die Freiheit von Lehre, Forschung und Publikation der wissenschaftlichen Ergebnisse ist per Vereinbarung gewährleistet. Die Fellows dürfen die Infrastruktur der ETH Zürich, der EPFL und der Industriepartner frei nutzen.

Das Ziel des Talentprogramms ist es, in der ersten Ausschreibung bis zu 10 Talente zu fördern und bis in fünf Jahren, wenn möglich, rund 50. Die Future-Food-Fellowships werden durch eine Donation der Industriepartner in der Höhe von total 4,1 Millionen Schweizer Franken für diese Ausschreibungsrunde finanziert. Die erste Ausschreibung der Fellowships hat in diesen Tagen begonnen. Sie dauert bis zum 30. April 2019.

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