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Nachrichten | 22.11.2021

Flexible Verpackungen: weiterhin hohe Nachfrage, aber unterbrochene Lieferketten und steigende Kosten stellen Produktion vor Herausforderungen

Die Rohstoffpreisinflation wirkt sich weiterhin stark auf die Branche der flexiblen Verpackungen aus, wenngleich die Steigerungsrate im dritten Quartal gegenüber den beispiellosen Werten der letzten drei Monate leicht nachgelassen hat. Die anhaltende Unterbrechung der Lieferketten der wichtigsten Rohstoffe wird nun durch neue Verknappungen und Kostenexplosionen bei anderen Hilfsstoffen und Energie verschärft. Laut Flexible Packaging Europe (FPE) löst dies angesichts der anhaltend starken Nachfrage bei den Anbietern flexibler Verpackungen Besorgnis aus.

Nach den neuesten von ICIS veröffentlichten Zahlen liegt die Steigerungsrate bei Polyethylen sowohl bei hoher als auch niedriger Dichte (72 % bzw. 49 % im Vergleich zum vierten Quartal 2020) immer noch auf einem historischen Höchststand und es gibt kaum Anzeichen für einen Rückgang, da die Nachfrage in allen Industriebereichen weiter steigt. Im dritten Quartal 2021 liegen die Preise für PET-Folien um 24 % höher, für 20-µm-BOPP um 63 % und für 15-µm-BOPA-Folie um 30 % über dem Niveau des vierten Quartals 2020.

Der Preis für dünne Aluminiumfolie stieg weiter an und verzeichnete einen weiteren Anstieg der Preise im dritten Quartal, die jetzt um 36 % höher sind als im vierten Quartal 2020. Dies wurde durch die hohe Nachfrage nach Aluminium, plötzliche Kürzungen der Primärproduktion in China und der Anstieg der Kosten für die Aluminiumverarbeitung verursacht. Obwohl die Preise für einseitig beschichtetes Papier auf gleicher Basis nur um 10 % höher waren, ist die Verfügbarkeit weiterhin unsicher und die Zeiten für die Lieferung von flexiblen Verpackungspapieren haben sich auf mindestens zwei Monate gegenüber rund einem Monat im Jahr 2020 erhöht.

Flexible Verpackung Europa Flexible Packaging Europe (FPE) ist der Branchenverband, der die Interessen von mehr als 80 kleinen, mittelständischen Unternehmen und multinationalen Herstellern vertritt. Diese arbeiten mit mehr als 57.000 Mitarbeitern an mehr als 350 Standorten in ganz Europa. Auf die Mitgliedsunternehmen entfallen mehr als 85 % des europäischen Umsatzes mit flexiblen Verpackungen aus unterschiedlichen Materialien, hauptsächlich Kunststoff, Aluminium und Papier.

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