Logo


Bitte drehen Sie Ihr Tablett um 90°

Logo
Nachrichten | 15.01.2021

Das gilt es bei der Lebensmittelkennzeichnung für Exporte nach Grossbritannien nach dem Brexit zu beachten

Mettler-Toledo Produktinspektion mit Sitz in D-Giesen informiert über das Thema Kennzeichnung bei Lebensmittelexporten nach Grossbritannien nach dem Brexit. Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem europäischen Binnenmarkt gehen Änderungen bei den künftig zu beachtenden Vorschriften zur Kennzeichnung für den Export nach Grossbritannien vorgesehener Lebensmittel einher. Bis 1. Oktober 2022 gelten jedoch noch bestimmte Übergangsfristen.

Mettler-Toledo empfiehlt Lebensmittelunternehmen, sich frühzeitig zu den künftig geltenden Kennzeichnungsvorgaben für UK-Importe von Lebensmitteln zu informieren und zu prüfen, ob und welche Auswirkungen diese auf die bisherigen Prozesse der Etikettierung und Etikettenkontrolle haben.

Innerhalb des EU-Binnenmarktes ist es Pflicht, auf der Verpackung von Lebensmitteln die Adresse des Herstellers oder des Verkäufers mit Sitz innerhalb der EU anzugeben. Bis 30. September 2022 ist es nicht erforderlich, Änderungen dieser Kontaktdaten vorzunehmen, um das Lebensmittel in Grossbritannien verkaufen zu dürfen. Das Produkt darf auf dem britischen Markt vertrieben werden, wenn auf der Verpackung eine Adresse innerhalb der EU angegeben ist. Ab 1. Oktober 2022 ist es verpflichtend, Kontaktdaten in Grossbritannien anzugeben. Wichtig: Sollte das Lebensmittelunternehmen keinen Firmensitz im Vereinigten Königreich haben, so ist die Adresse des britischen Importeurs anzugeben.

Für bestimmte Lebensmittel – wie beispielsweise Fleisch, Obst und Gemüse oder Honig – ist eine Herkunftskennzeichnung vorgeschrieben, wobei zwischen den Herkunftsangaben „EU“ und „nicht-EU“ unterschieden wird. Auch hier gelten Übergangsfristen.

Bis 30. September 2022 kann auf britischen Produkten weiterhin die Angabe „EU“ verwendet werden. Das gilt allerdings nur für Produkte, die für den britischen Markt bestimmt sind. Ab 1. Oktober 2022 ist bei den Herkunftsangaben zwischen „UK“ und „non-UK“ zu unterscheiden und entsprechend zu kennzeichnen. Für Olivenöl und Honig gibt es gesonderte Vorschriften zur Herkunftskennzeichnung.

Mettler-Toledo Produktinspektion vermarktet visuelle Inspektionssysteme, mit denen Lebensmittelunternehmen die Kennzeichnungsvorgaben für ihre Exporte nach Grossbritannien automatisiert auf Fehlerfreiheit kontrollieren können.

Mettler-Toledo ist mit einem der beiden internationalen Hauptsitze und der Schweizer Ländergesellschaft in Greifensee ZH in der Schweiz vertreten.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

  | Das gilt es bei der Lebensmittelkennzeichnung für Exporte nach Grossbritannien nach dem Brexit zu beachten
Nachrichten | 03.03.2021

Wechsel an der Spitze bei Karl Knauer

Am 1. März wurde der bisherige Geschäftsführer der Karl Knauer KG mit Sitz in D-Biberach (Baden), Richard Kammerer, nach 48 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1992 war der 65-jährige Betriebswi...

Weiter lesen

  | Das gilt es bei der Lebensmittelkennzeichnung für Exporte nach Grossbritannien nach dem Brexit zu beachten
Nachrichten | 03.03.2021

Lanxess schliesst Übernahme von Biozid-Spezialisten Intace ab

Der deutsche Spezialchemie-Konzern Lanxess mit Sitz in Köln hat die Übernahme des französischen Unternehmens Intace SAS mit Sitz in Paris am 1. März 2021 abgeschlossen. Der Biozid-Spezialist ist ein Hersteller von Spe...

Weiter lesen

  | Das gilt es bei der Lebensmittelkennzeichnung für Exporte nach Grossbritannien nach dem Brexit zu beachten
Nachrichten | 03.03.2021

Nyco tritt Industrieinitiative Holy Grail 2.0 bei

Nyco Flexible Packaging mit Sitz in Kirchberg BE ist seit Jahresbeginn Mitglied der branchenübergreifenden Industrieinitiative Holy Grail 2.0. Ziel dieses Pionierprojektes ist es, Verpackungen mithilfe von digitalen W...

Weiter lesen