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Nachrichten | 12.08.2020

Dätwyler behauptet sich gut im ersten Halbjahr 2020

Trotz massiv eingebrochenen Märkten in der Automobil- und Ölindustrie vermochte Dätwyler im ersten Halbjahr 2020 den währungsbereinigten Umsatzrückgang im fortgeführten Geschäft auf 5,2 Prozent zu begrenzen. In absoluten Zahlen belief sich der Umsatz und der Betriebsgewinn (Ebit) des fortgeführten Geschäfts auf 488,6 Mio. CHF respektive 64,5 Mio. CHF. Dank dem laut eigenen Angaben starken Auftragsbestand in der Business Area Healthcare Solutions ist Dätwyler – vorbehältlich unvorhersehbarer Pandemieeinflüsse – für das zweite Halbjahr grundsätzlich zuversichtlich. Über 70 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen in wenig zyklischen und solide wachsenden Märkten.

Unabhängig von den Covid-19-Herausforderungen hat Dätwyler im ersten Halbjahr die angekündigte Fokussierung auf hochwertige, systemkritische Elastomerkomponenten umgesetzt. So wurden die Distributionsunternehmen Distrelec und Nedis im März und das Civil-Engineering-Geschäft im Mai verkauft. Inklusive der verkauften Unternehmen resultierte beim Nettoumsatz im ersten Halbjahr 2020 ein Wert von 545,7 Mio. CHF.

Auf der operativen Ebene hat sich Dätwyler trotz den negativen Einflüssen der Covid-19-Pandemie gut behauptet. Die neue Organisation mit den beiden Business Areas Healthcare Solutions und Industrial Solutions sowie den beiden Group Functions Technology & Innovation und Finance & Shared Services hat sich während der Covid-19-Pandemie laut Dätwyler bewährt.

Ausblick

Dätwyler erwartet in den bearbeiteten Märkten auch im zweiten Halbjahr völlig unterschiedliche Rahmenbedingungen. In den Business Units Mobility, Oil & Gas und General Industry wird die Unsicherheit bis auf weiteres unverändert hoch bleiben. Das Unternehmen rechnet nur mit einer langsamen Erholung der Nachfrage in diesen Märkten. Es wird voraussichtlich bis 2022 dauern, bis der Umsatz wieder das Niveau von 2019 erreicht. Entsprechend sieht sich Dätwyler gezwungen, die Kapazitäten und Kostenstrukturen weiter an die tiefere Nachfrage anzupassen. Dies wird voraussichtlich zu einmaligen Restrukturierungskosten im mittleren einstelligen Millionenbereich führen. Im Gegensatz dazu ist Dätwyler zuversichtlich, dass das Umsatzwachstum in der Business Unit Food & Beverage hoch bleiben wird.

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