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Stora Enso und Huhtamaki

Stora Enso und Huhtamaki starten industrielles Recyclingprogramm für Papierbecher

Huhtamaki und Stora Enso haben sich zusammengetan, um eine neue Initiative zum Recycling von Papierbechern zu starten: The Cup Collective. Das Programm zielt darauf ab, gebrauchte Pappbecher in industriellem Massstab zu recyceln und ihren Wert zu erfassen.

Zunächst wird das Programm in den Benelux-Ländern umgesetzt. Mit dem Ziel, neue Standards für das Sammeln und Recyceln von Pappbechern in Europa zu setzen, hat The Cup Collective eine offene Einladung an Partner aus der gesamten Lieferkette ausgesprochen, sich an der Erarbeitung einer systemischen europäischen Lösung zu beteiligen.

Die EU hat für Papier- und Kartonverpackungen ein Recyclingziel von 85 % bis 2030 festgelegt. Pappbecher sind recycelbar, müssen aber gesammelt werden, bevor sie zu neuen Papierprodukten verarbeitet werden können. Die Initiative Cup Collective wird die notwendige Sammelinfrastruktur schaffen, um die Recyclingquote von Holzfasern in Pappbechern deutlich zu erhöhen. Vor allem aber wird das Programm es Konsumenten und Unternehmen erleichtern, gebrauchte Pappbecher zu sammeln, um sie zu Recycling-Rohstoff aufzubereiten. Die ersten Pappbecher-Sammelbehälter werden in Restaurants, Cafés, Bürogebäuden und Verkehrsknotenpunkten in den Grossräumen Brüssel und Amsterdam aufgestellt. Ziel des Cup Collective ist es, in den ersten zwei Jahren eine halbe Milliarde Pappbecher zu recyceln, und da das Programm skalierbar ist, kann es die Recyclingmengen in Europa erheblich steigern. Das Programm wird von Co-cre8 verwaltet, einem in Grossbritannien ansässigen Unternehmen mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Recyclingprogrammen in ganz Europa.

The Cup Collective wird mit Partnern in der gesamten Lieferkette zusammenarbeiten, von den grössten Restaurants und Café-Ketten, Einzelhändlern und Verkehrsknotenpunkten bis hin zu unabhängigen Coffee Shops, Sammelpartnern, Abfallentsorgern und politischen Entscheidungsträgern in ganz Europa, um die Herausforderungen des Recyclings anzugehen und eine praktikable, skalierbare Lösung für Europa zu entwickeln. Anfänglich wird The Cup Collective von den beiden Unternehmen finanziert, aber ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von The Cup Collective wird seine Fähigkeit sein, sich in Zukunft selbst zu finanzieren.

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