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Nachrichten | 14.02.2018

Heidelberg und Weig realisieren neues digitales Geschäftsmodell für den Faltschachteldruck

Beim deutschen Faltschachtelproduzenten FK Fürther Kartonagen, einem Unternehmen des Weig-Unternehmensnetzwerkes, wird ein neues digitales Geschäftsmodell zusammen mit der Heidelberger Druckmaschinen AG mit Sitz in D-Heidelberg und Schweizer Niederlassung in Bern, realisiert. Heidelberg liefert die Beratung und die Technologie. „Wir wollen unseren deutschen Standort Emskirchen zu einem wegweisenden Faltschachtelbetrieb in Richtung Verfügbarkeit und Flexibilität ausbauen. Mit Heidelberg gehen wir daher eine Partnerschaft ein, in der unsere strategischen und wirtschaftlichen Interessen gleichgerichtet sind. Mit der Umsetzung des neuen Geschäftsmodells wird Heidelberg nicht wie bisher an der Lieferung der Maschinen-Komponenten verdienen, sondern ausschliesslich durch das Erreichen vereinbarter Produktivitäts- und Wachstumsziele“, erläutert Toni Steffens, kaufmännischer Leiter von Weig Packaging, die Entscheidung.

 

Heidelberg setzt mit dem Subskriptionsmodell auf einen wachsenden Trend für Pay per Use im Maschinenbau und will somit unabhängiger vom Wachstum allein durch Verkauf und Installation von Druckkapazität werden. Der Kunde bezahlt in diesem Modell von Heidelberg ausschliesslich für eine produktive industrielle Leistung, also für die Anzahl der bedruckten Bogen. Im klassischen Geschäftsmodell kauft der Kunde die Druckmaschinen und zahlt separat für Verbrauchsmaterialien oder Serviceleistungen. Im neuen digitalen Geschäftsmodell sind im abzurechnenden Bogenpreis das gesamte Equipment, alle benötigten Verbrauchsmaterialien, wie Druckplatten, Farben, Lacke, Waschmittel, Gummitücher und ein umfassendes, auf Verfügbarkeit ausgerichtetes Serviceangebot, eingeschlossen.

 

Im Rahmen der Vereinbarung werden im Faltschachtelwerk Emskirchen zwei neue Speedmaster XL 106 der Drupa-2016-Generation mit Push-to-Stop- und Multicolor-Technologie installiert. Zum Gesamtmodell gehören aber auch alle Servicekomponenten, Ersatz- und Verschleissteile, alle zum Betrieb der Maschinen erforderlichen Verbrauchsmaterialien und ein auf die Steigerung der Verfügbarkeit ausgerichtetes Trainings- und Beratungsangebot. Zudem nutzt Weig die neue Digitalisierungslösung „Heidelberg Assistant“, dessen Serienstart Ende des Jahres 2017 erfolgte.

 

www.weig.de

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