Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst SA in Lausanne hat im Geschäftsjahr 2011 einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet. Dabei wurde das organische und akquisitorische Wachstum durch den negativen Währungseinfluss mehr als wettgemacht. Dass sich in einer Transformation befindenden Unternehmen hat weiter die Prognose vom vergangenen Dezember für die Umsatzentwicklung im laufenden Jahr bestätigt. Der Umsatz ging 2011 um 0,8 Prozent auf 1.270 Mio. Franken zurück. Dabei hat der Währungseinfluss den Umsatz mit 119 Mio. Franken oder 9,3 Prozent negativ beeinflusst, während organisch ein Wachstum von 5,9 Prozent resultierte. Trotz des stark negativen Währungseinflusses im Geschäft mit Europa und Amerika hätten diese beiden Regionen einen gesunden Beitrag beigesteuert. In Europa sei vor allem das Geschäft mit den flexiblen Materialien gut gelaufen. Der Anteil der Verkäufe in Europa ging auf 47,3 Prozent zurück und derjenige der Region Americas auf 28,3 Prozent. Weiter angestiegen ist dagegen der Anteil der Region Asien/Ozeanien auf 20,9 von 19,4 Prozent. Der Währungseinfluss werde auch das Ergebnis 2011 negativ beeinflussen. Das konsolidierte Nettoergebnis werde knapp an den Breakeven herankommen, während das vergleichbare Nettoergebnis positiv sein werde, so die Prognose des Bobst-Managements. Das vollständige Ergebnis 2011 wird am 28. März 2012 publiziert. (Quelle: Finanz und Wirtschaft online)

