Die europäischen Gesellschaften des amerikanischen Eastman-Kodak-Konzern sind von dessen Insolvenz nicht betroffen. Damit wird sich für Kunden in Schweiz nichts ändern, zu denen auch Firmen aus der Verpackungs- und Druckindustrie gehören. Die Eastman Kodak Company hatte für sich und ihre US-Tochtergesellschaften am 19. Januar freiwillig eine Reorganisation der Geschäftstätigkeit gemäss des so genannten Chapter 11 begonnen. Kodak will sich im Rahmen seiner Umstrukturierung noch stärker auf den Druck konzentrieren.
"Unser Europa-Geschäft ist von der freiwillig getroffenen Entscheidung, Chapter 11 anzumelden, nicht betroffen, sondern dieser Restrukturierungsprozess bezieht sich auf das Mutterunternehmen Eastman Kodak Company in USA." präzisiert Philip Cullimore, Managing Director Europe, "In Europa haben wir unser Geschäfte mit Business-to-Business Druckanwendungen signifikant steigern können. Diese Bereiche sind in Europa erfolgreich und wachsen schnell."
Das heisst, dass das Unternehmen die Restrukturierung unter Charpter 11 nutzen will, seinen Geschäftsbereich Druck weiter auszubauen. "An unseren Plänen für die Drupa 2012 ändert sich nichts. In diesem Geschäftsbereich werden wir auch keine Abstriche in der Forschung und Entwicklung machen", sagte dazu Chris Payne, Kodak Vice President, laut dem branchendienst print.de.
