Der Technologiekonzern Bosch mit Hauptsitz D-Stuttgart hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2011 den Umsatz um 8,8 Prozent auf 51,4 Mrd. Euro gesteigert und damit die eigenen Wachstumsziele übertroffen. Alle drei Geschäftsbereiche legten zu. Das kräftigste Umsatzplus mit 20 Prozent auf 8 Mrd. Euro verzeichnete die Industrietechnik, zu der auch Bosch Packaging Technology gehört. Im Jahr 2012 wird eine weitere Umsatzsteigerung erwartet.
Die Wachstumsrate 2011 ist die höchste seit dem Jahr 2000. Dies trotz Ereignissen wie der Staatsschulden- und Eurokrise sowie der Katastrophe in Japan, sagt Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung ist auch die weltweite Mitarbeiterzahl zum 1. Januar 2012 um nahezu 20000 auf mehr als 303000 gestiegen.
Alle Unternehmensbereiche gewachsen
Alle drei Unternehmensbereiche haben zum Wachstum beigetragen: Die Kraftfahrzeugtechnik erwirtschaftete erstmals mehr als 30 Mrd. Euro und liegt damit um rund 8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das kräftigste Umsatzplus mit 20 Prozent auf 8 Mrd. Euro verzeichnete die Industrietechnik. Zu diesem Unternehmensbereich gehört auch der Unterbereich Verpackungstechnik, der in der Schweiz mit mehreren Standorten vertreten ist. Der Umsatz von Bosch Packaging Technology lag 2010 bei 717 Mio. Euro, die der Mitarbeitenden bei 4471. Zahlen für 2011 sind noch nicht bekannt gegeben worden. Der Unternehmensbereich Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik setzte sein Wachstum um 4,3 Prozent auf 13 Mrd. Euro weiter fort.
Keine Rezession der Weltwirtschaft erwartet - Bosch wächst auch
2012
Bosch geht für 2012 von einer weiteren Abschwächung der Weltwirtschaft aus, erwartet jedoch keine globale Rezession. Nach voraussichtlich 3,2 Prozent im Jahr 2011 rechnet das Unternehmen 2012 mit einem weltweiten Wachstum von rund 2,5 Prozent. Vor diesem Hintergrund erwartet die Bosch-Gruppe ein Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Starke Impulse sollen aus Asien-Pazifik kommen. Aber auch in Nord- und Südamerika sieht das Unternehmen weitere Wachstumschancen. Die Mitarbeiterzahl soll weltweit weiter steigen.
