Die Wipf AG in Volketswil, Produzentin von Folien und flexiblen Verpackungen, hat mehrere Monate lang ein Schulprojekt zum Thema Nachhaltigkeit praktisch gefördert. Konkret wurde die die fünfte und sechste Klasse der Küsnachter Lakeside School bei der Behandlung des Themas Nachhaltigkeit mit verschiedenen praktischen Massnahmen unterstützt, darunter einem Besuch der Produktionsstätte in Volketswil, der den Schülern einen Einblick in Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag gab. Wipf hat den Angaben zufolge seit 2003 seine Verpackungen umweltgerecht optimiert. Dadurch konnte eine CO2-Reduktion von mehr als 50 Prozent erzielt werden.
Um dieses Know-how weiterzugeben, habe die Firma nun die Küsnachter Lakeside School beim Projekt Nachhaltigkeit unterstützt. Zwei Klassen beleuchteten dabei das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Nachhaltigkeit in der Ressourcenverwendung auf der ganzen Welt, im Konsum, in der Abfallwirtschaft und der Verpackungsindustrie.
In diesem Rahmen besuchten die Schüler im November auch das Werk von Wipf in Volketswil. Dort erfuhren sie Details zum Herstellungsprozess und zu den Verpackungslösungen von Wipf. An Beispielen wurde aufgezeigt, wie nachhaltig flexible Verpackungen sind. Als Abschluss des Projektes gestaltete jedes Kind ein T-Shirt mit persönlichen Zeichnungen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Diese wurden in einem Fotoshooting festgehalten und in eine neue Nachhaltigkeitsbroschüre von Wipf integriert, die im Februar an Kunden und Partner versendet wird.
Outsourcing der PE-Folienherstellung
Im Dezember 2011 hatte Wipf AG zudem darüber informiert, dass die Eigenherstellung von PE-Folien per Ende Februar 2012 aufgegeben und an zwei europäische Partner outgesourct wird Nach einer umfangreicher Versuchsphase kann Wipf den Angaben zufolge sicherstellen, dass die beiden Lieferanten eine gleichwertige Qualität herstellen werden. Die heutigen Produktionsanlagen von Wipf werden von den neuen Lieferanten übernommen und zur Herstellung der Folien und Rezepturen von Wipf eingesetzt.

