Vertreter von Kunststofforganisationen aus aller Welt haben sich
in Dubai getroffen, um gegen die Vermüllung der Meere aktiv zu
werden. Die Verbände verabschiedeten einen Aktionsplan gegen den so
genannten "Marine Litter" und vereinbarten Ziele. Die geplanten
Aktionen sollen 2012 starten. Neben weltweiten Aktivitäten, die von
allen Unterzeichnern unterstützt werden, sind weitere rund 100
Projekte in 32 Ländern vorgesehen. Die weltweiten Aktivitäten des
Aktionsplans "Joint Declaration for Solutions on Marine Litter"
sind auf www.marinelittersolutions.org
in Sprache abrufbar. Lösungen des globalen
Marine-Litter-Problems erfordern nach Meinung der Verbände
weltweite Zusammenarbeit. Die Kunststoffindustrie sei entschlossen,
das Problem konstruktiv anzupacken und neue Partnerschaften
einzugehen, um tragfähige Lösungen zu finden, hiess es am Kongress.
Das Treffen in Dubai sei ein wichtiger Schritt vorwärts.
Die "Joint Declaration for Solutions on Marine Litter"" wurde
bislang von 54 Organisationen der Kunststoffindustrie
unterzeichnet. Sie enthält eine 6-Punkte-Strategie für das Handeln
der Industrie. Zudem geht die Kunststoffindustrie eine
Partnerschaft mit der "Gemeinsamen Expertengruppe zu
wissenschaftlichen Aspekten des Meeresumweltschutz" (GESAMP) ein.
GESAMP berät die Vereinten Nationen. Die Kunststoffindustrie hat
sich verpflichtet, GESAMP zu unterstützen, Quellen, Verhalten und
Wirkungen von Mikro-Kunststoffen auf die Meeresumwelt zu
beurteilen.
Link zur Deklartion: http://www.marinedebrissolutions.com/declaration
Link zu den Programmen: www.marinedebrissolutions.org/global

