Der dänische Maritime and Commercial Court hat einen Rechtsstreit zwischen der europäischen Interessenvereinigung der Metallverpackungshersteller Empac mit Sitz in Brüssel und dem dänischen Kunststoffverpackungshersteller Superfos A/S mit Sitz in Taastrup zugunsten von Empac entschieden. Hintergrund des Rechtstreits war eine Klage von Empac wegen Verletzung der europäischen Werberichtlinien durch Superfos. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Superfos auf seiner Website und in gedruckten Broschüren im Jahr 2008 "unsubstantiated claims" im Rahmen eines Vergleichs zwischen Kunststoff- und Metallverpackungen aufstellte. Insbesondere ging es um die Frage der "grünen" Vorteilhaftigkeit und der CO2-Emissionen. Dabei wurde vom Gericht eine ungenaue und nicht beweisbare Darstellung von Superfos gerügt. Superfos ist die weitere Verwendung dieses Materials untersagt worden. Die Entscheidung fiel am 30. Dezember 2011, wurde jedoch erst jetzt publiziert.
