Sachliche Informationen sind Glückssache, vor allem im Internet. Wer etwa Informationen über mögliche Gesundheitsgefährdungen durch Kunststoffverpackungen sucht, findet Ungereimtes zum Thema auch auf Websites, die eigentlich Seriosität ausstrahlen. Zum Beispiel auf der Seite der deutschen Telekom. Dort ist im Beitrag "Kunststoffverpackungen - Schädlich für Lebensmittel?", in der Rubrik "Ratgeber" unter anderen zu lesen: "Weichmacher sind schädlich, aber nicht die einzigen Inhaltstoffe, die auf Lebensmittel übergehen. Zum Bedrucken der Kunststoffverpackungen wird zusätzlich Lösemittel und Farbe benötigt. Dabei wird für eine interessante Verpackung die Gesundheit der Menschen aufs Spiel gesetzt." Hier werden Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff in einer Art in Sippenhaft genommen, die so nicht stimmt und die Ängste schürt. Die Tatsache, dass Migration aus den Material, den Kaschierklebern oder den Druckfarben von Kunststoffverpackungen potenziell möglich ist, wird auf unsachliche Art und Weisse verallgemeinert und dramatisiert. Weisen Sie die Redaktion der Telekom-Website darauf hin. Die PA-Redaktion hat es schon getan.

