Die Ursache der Kontamination konnte noch nicht vollständig eruiert werden. Es wird davon ausgegangen, dass sie von Phiolen aus der Uhrenindustrie stammt, die mit Recycling-Glas in die Glashütte gelangten. In diesen birnenförmigen Glasbehältern wurde die für fluoreszierende Zifferblätter notwendige Radiumfarbe aufbewahrt. Die Analysen sind noch in Gang. Unabhängig davon wird Vetropack AG Messtore bei der Anlieferung des Altglases aufstellen, die auch auf leichte Kontaminierung reagieren. Belastete Lieferungen werden den Behörden gemeldet und nicht angenommen. Analoge Systeme sind bei Kehrichtverbrennungen und im Altmetallhandel im Einsatz.

Vetropack AG arbeitet eng mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Departement für Sicherheit und Umwelt des Kanton Waadt (DSE) zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, die endgültige Entsorgungslösung für diesen Abfall festzulegen.

Weitere Informationen:
Vetropack Holding AG: Elisabeth Boner, Kommunikation, Tel. 044 863 33 05, E-Mail:elisabeth.boner@vetropack.ch
BAG: Kommunikationsdienst, Tel: 031 322 95 05, email: info@bag.admin.ch
DSE: M. Jean-François Jaton, Abteilung für Wasser, Boden und Sanierung, Tel. 021 316 75 01
CHUV: Dr. François Bochud, Direktor des Instituts für Radiophysik, Tel. 021 314 81 42"

' />
Freitag, 18. Mai 2012 - 08:32 Uhr

Politik

Freitag, 7. Oktober 2011

Leicht radioaktiver Abfall bei Vetropack entdeckt – Ursache wahrscheinlich verunreinigtes Altglas

Bei einer Routinekontrolle wurde Radioaktivität in Schmelzofen-Rückständen des Verpackungsglashersteller Vetropack AG gemessen. Es handelt sich um 32 Tonnen Industriestaub aus dem Glaswerk des Unternehmes in St-Prex. Der Staub stammt aus einer Kammer, die zum Schmelzofen gehört und die regelmässig gereinigt wird. Die gemessene Radioaktivität des Industriestaubs beträgt 2780 Becquerel pro Kilogramm. Das liegt über dem Grenzwert für konventionelle Abfälle, ist aber sehr schwach. Es besteht keine Gefahr für Mensch und Umwelt, sagen Bundesamt für Gesundheit und weitere Behörden. Als Ursache der Radioaktivität wird eine Glasphiole im Altglas vermutet, die für die Aufbewahrung radioaktiver Radiumfarbe diente. Mit dieser Farbe stellte die Uhrenindustrie früher fluoreszierende Zifferblätter her. Die Vetropack und die Behörden suchen jetzt nach einer endgültigen Entsorgungslösung für den kontaminierten Staub. Um solche Fälle in Zukunft zu vermeiden, will die Vetropack jetzt Messtore in der Altglasanlieferung aufstellen. (Vetropack-Medieninformation zum Thema unter <weiter>)

MEDIENMITTEILUNG DER VETROPACK ZUM THEMA RADIAKTIVER STAUB IN ST-PREX 

"Zusammenarbeit mit den Behörden für die Entsorgung leicht radioaktiver AbfälleVetropack AG prüft in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Departement für Sicherheit und Umwelt (DSE) des Kantons Waadt, die ordnungsgemässe Entsorgung 32 Tonnen leicht radioaktivem Industriestaub aus dem Glaswerk des Unternehmes in St-Prex. Es besteht keine Gefahr für Mensch und Umwelt, wie das Bundesamt für Gesundheit und weitere Behörden bestätigen. Vetropack AG arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um die endgültige Entsorgungslösung für diesen Abfall festzulegen.
 Der Industriestaub stammt aus einer zum Schmelzofen gehörenden Kammer, die turnusmässig gereinigt wird. Die ordnungsgemässe Entsorgung des Industriestaubs war in Deutschland geplant. Während der Export-Vorbereitung wurde eine Messung auf Radioaktivität vorgenommen. Da sich der Industriestaub als positiv erwies, wurde die Fracht in den Kanton Waadt zurückgebracht. Bis zur definitiven Lösung wird der Industriestaub in einer Deponie in Oulens-sous-Echallens zwischengelagert.

Die spezifische Aktivität des Industriestaubs beträgt 2'780 Becquerel pro Kilogramm. Dieser Wert liegt über dem Grenzwert für konventionelle Abfälle, ist aber äusserst schwach. Um sich davon eine Vorstellung zu machen: Man müsste mehr als 1 kg dieses Abfalls essen, um die für den (beruflich nicht exponierten) Menschen maximal zulässige Jahresdosis aufzunehmen.

Die Ursache der Kontamination konnte noch nicht vollständig eruiert werden. Es wird davon ausgegangen, dass sie von Phiolen aus der Uhrenindustrie stammt, die mit Recycling-Glas in die Glashütte gelangten. In diesen birnenförmigen Glasbehältern wurde die für fluoreszierende Zifferblätter notwendige Radiumfarbe aufbewahrt. Die Analysen sind noch in Gang. Unabhängig davon wird Vetropack AG Messtore bei der Anlieferung des Altglases aufstellen, die auch auf leichte Kontaminierung reagieren. Belastete Lieferungen werden den Behörden gemeldet und nicht angenommen. Analoge Systeme sind bei Kehrichtverbrennungen und im Altmetallhandel im Einsatz.

Vetropack AG arbeitet eng mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Departement für Sicherheit und Umwelt des Kanton Waadt (DSE) zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, die endgültige Entsorgungslösung für diesen Abfall festzulegen.

Weitere Informationen:
Vetropack Holding AG: Elisabeth Boner, Kommunikation, Tel. 044 863 33 05, E-Mail:elisabeth.boner@vetropack.ch
BAG: Kommunikationsdienst, Tel: 031 322 95 05, email: info@bag.admin.ch
DSE: M. Jean-François Jaton, Abteilung für Wasser, Boden und Sanierung, Tel. 021 316 75 01
CHUV: Dr. François Bochud, Direktor des Instituts für Radiophysik, Tel. 021 314 81 42"


Leserkommentar




Hinweis: Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.

0 Kommentare
Sie haben unseren Newsletter gelesen und möchten jeden Freitag über neue News informiert werden?

Abonnieren Sie noch heute unseren Newsletter

Newsletter abonnieren

PACK AKTUELL WEB TV

PackAktuell - WebTVeasyFairs Verpackungs Schweiz 2012 kompletter Bericht

easyFairs Verpackungs Schweiz 2012 kompletter Bericht




Marktplatz

Sie suchen
einen
Lieferanten?

zum Marktplatz

FIRMEN VIDEOS

Schärer+Kunz stellt sich vor
E-Mail  -  Webseite - Marktplatz

S+K Schärer & Kunz AG






Schärer+Kunz stellt sich vor

LESERBEFRAGUNG



AGENDA

STELLEN

Sie suchen eine neue Stelle?

Hier finden Sie diverse Angebote