Der US-amerikanische Aluminium-Produzent Alcoa ist trotz eines Preiseinbruchs und Quartalsverlustes zuversichtlich. Alcoa rechnet im laufenden Jahr mit einer um sieben Prozent wachsenden Nachfrage nach dem Leichtmetall. Alcoa gilt gemeinhin als Konjunkturindikator, denn viele Branchen benötigen das leichte Metall, so auch die Verpackungswirtschaft. Die Alu-Branche kämpft mit stark fallenden Preisen. Nach einem Boom in den vergangenen Jahren ist der Preis für das Leichtmetall seit Mai 2011 um 28 Prozent auf derzeit rund 2070 US-Dollar pro Tonne gefallen. Alcoa hatte Ende der vergangenen Woche auf den Preisverfall bei Aluminium reagiert. Die weltweite Nummer zwei nach Marktführer Rusal aus Russland kappt seine weltweite Schmelzkapazität um zwölf Prozent. Auch in Europa - in Fabriken in Spanien und Italien - wird die Produktion gedrosselt.

