Tetra Pak, Marktführer bei Packstoffen, Prozess- und
Abfülltechnik für Getränkekartons, hat eine neue Technik zur
Rückverfolgbarkeit von verpackten Lebensmitteln eingeführt. Dabei
wird jeder Getränkekarton mit einem Code versehen, mit dem online
Informationen über den gesamten Produktionsprozess abgerufen werden
können. Die Rückverfolgungslösung basiert auf dem Softwarepakt
Tetra Plantmaster für Steuerung, Überwachung und Produktion. Die
brasilianische Lebensmittel-Kooperative Aurora nutzt als erstes
Unternehmen diese Rückverfolgungstechnik bei einer neuen Marke für
haltbare Milch und lanciert sie dort unter dem Namen «Aurora Traced
Product». Tetra Pak ist in der Schweiz mit dem Hauptsitz in
Lausanne und der Ländergesellschaft Tetra Pak (Schweiz) AG in
Glattbrugg vertreten.
Mit der Rückverfolgungstechnik erhalten Abfüller und Konsumenten
erstmals nicht nur genaue Informationen über eine komplette Charge,
sondern über jede einzelne Milchverpackung. Die
Rückverfolgungslösung auf der neuesten Version des Softwarepaktes
Tetra Plantmaster für Steuerung, Überwachung und Produktion.
Das System ermöglicht im Verpackungsprozess eine
Echtzeitüberwachung und vollständige Automationskontrolle.
Produktionsprobleme lassen sich so schnell erkennen und lösen.
Abfüller können die Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit des
gesamten Produktionsprozesses optimieren.
Auch für Konsumenten steigt Transparenz und Sicherheit. Mit dem
individuellen Code auf jedem einzelnen Getränkekarton können
Konsumenten im Internet Informationen über Ursprung, Verarbeitung
und Verpackung der Nahrungsmittel und Getränke abrufen.
Laut Tetra Pak spielt Warenrückverfolgbarkeit eine immer grössere
Rolle bei der Gewährleistung von Lebensmittelsicherheit.
Warenrückverfolgbarkeit sei Voraussetzung, um
Konsumentenforderungen nach informativer Etikettierung und der
Einhaltung strenger Vorschriften in Bezug auf die
Lebensmittelproduktion zu erfüllen. Laut Tetra Pak lässt sich
die neue Rückverfolgungslösung reibungslos in die
Verarbeitungs- und Verpackungsanlagen integrieren und erlaubt es so
Getränkeherstellern ihre Lieferketten noch besser zu
kontrollieren.

